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Drei Kärntner Hotels investieren in ihr Profil
Best Practice

Drei Kärntner Hotels investieren in ihr Profil

Ob neue Seminarräume im Streklhof, moderner Kinderclub im Brennseehof oder Neupositionierung bei Werzers Seehotel Wallerwirt: Kärntens Tourismusbetriebe investieren, erneuern und entwickeln ihre Häuser konsequent weiter. Erfolgreiche Investitionen machen vor allem eines: Sie schärfen das Profil eines Hauses. Genau das zeigen drei Kärntner Beispiele besonders gut.

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Streklhof: Ausbau des Seminarbereichs

Der Streklhof zeigt, wie Weiterentwicklung mit Augenmaß funktionieren kann. Das naturorientierte Haus oberhalb von Velden fokussiert auf Ruhe, Regionalität und Nachhaltigkeit. 

Schon 2018 wurde rund eine Million Euro in den Wellnessbereich investiert, 2021 folgte rund eine weitere Million Euro für Zubau, neue Rezeption und einen größeren Buffetbereich. Bis Mitte April entstehen nun zwei Roof-Top Seminarräume (110 m² und 60 m²) um dieses Geschäftsfeld intensiver zu bearbeiten und die auslastungsschwächeren Zeiträume zu stärken.

Das Spannende sind weniger die einzelnen Maßnahmen als der konsequente Weg dahinter: Hier wird ein gewachsenes Haus nicht neu erfunden, sondern Schritt für Schritt so weitergebaut, dass Charakter und Positionierung klarer werden und gleichzeitig die Saison verlängert und die Wirtschaftlichkeit verbessert wird. 

Historische Substanz bleibt erhalten, Neues wird bewusst integriert, und aus einem traditionellen Betrieb wird ein Rückzugsort mit klarer Handschrift.

Wallerwirt: Neupositionierung als Ganzjahres-Hideaway

Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 8,5 Millionen Euro in drei Bauphasen wird der ehemalige Sommerfrische-Betrieb Werzers Seehotel Wallerwirt zu einem ganzjährig geöffneten Hideaway am Wörthersee weiterentwickelt. 

Bereits neugestaltet wurden alle 50 Zimmer; aktuell wird der SPA-Bereich mit ganzjährig beheiztem Outdoorpool, zwei Panoramasaunen und Relax-Lounge neu gedacht. In der dritten Bauphase folgen Empfang, Restaurant, Balkonerweiterungen und öffentliche Bereiche. 

Der rote Faden ist klar: nicht nur modernisieren, sondern das Geschäftsmodell verbreitern – weg vom reinen Sommerbetrieb, hin zu einem Angebot für alle Jahreszeiten.

Brennseehof: Auf die Zielgruppe abgestimmte Investition

Mit einer Investitionssumme von rund 5 Millionen Euro wurde der Brennseehof gezielt weiterentwickelt und zeigt sich nun von seiner frisch renovierten Seite. 

Das umfangreiche Renovierungsprojekt wurde in nur 90 Tagen realisiert und umfasst einen modernen Kinderclub auf mehreren Stockwerken, eine eMotion Bewegungswelt für Teens, stilvoll renovierte Gästezimmer, mehr Platz und Komfort für Fahrräder, einen großzügig erweiterten Restaurantbereich sowie einen neuen, größeren Spa-Bereich. 

Entscheidend ist dabei: Diese Maßnahmen sind nicht austauschbar, sondern direkt aus dem Profil des Hauses als Familien- und Sportresort abgeleitet. Der Brennseehof investiert damit also nicht in eine allgemeine Aufwertung, sondern in ein präziseres Leistungsversprechen und mehr Aufenthaltsqualität bei jedem Wetter.

Conclusio

  • Gute Investitionen machen ein Haus klarer, nicht beliebiger oder nur größer.
  • Sie entstehen aus Betriebslogik und Gästebedürfnis, nicht nur aus Architektur.
  • Sie stärken im besten Fall Ganzjahresfähigkeit, Qualität und Identität zugleich.

 Denn jede gute Investition sollte das Haus besser lesbar machen – für Gäste, Mitarbeiter:innen und den Markt.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Mag. Maria Wottawa

Mag. Maria Wottawa

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