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Schluss mit Fake-Bewertungen: ÖHV fordert „Copy & Paste“ von italienischem Modell
Presse

Schluss mit Fake-Bewertungen: ÖHV fordert „Copy & Paste“ von italienischem Modell

Nur wer den Konsum von Produkten oder Dienstleistungen nachweisen kann, soll künftig Bewertungen schreiben können: ein einfacher und effektiver Schutz vor Manipulation.

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Zwei von drei Österreicher:innen sind bereits auf Fake-Bewertungen hereingefallen. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der ÖHV. Das Problem ist jedoch noch gravierender, betont ÖHV-Präsident Walter Veit: „Man muss eine Fake-Rezension gar nicht lesen, um beeinflusst zu werden. Schon wenige manipulierte Rezensionen verzerren die Gesamtbewertungen auf Plattformen.“ Dadurch sinkt das Vertrauen der Gäste, Buchungen brechen ein, ehrliche Unternehmen leiden. 

 

Veit: „Gesetzesnovelle hilft allen – und kostet keinen Cent!“

Fake-Bewertungen haben oft kriminellen Hintergrund, werden zu Tausende von Bots erstellt, zwielichtige Agenturen bieten gegen teures Geld das Löschen negativer Bewertungen an. „Das will niemand, der sein Angebot online stellt, das mag keiner, der eine Plattform nutzt, und der Staat kann es auch nicht wollen“, fordert Veit die Regierung auf zu handeln: „Warum dem noch länger tatenlos zusehen? Eine Novelle kostet die öffentliche Hand keinen Cent!“

 

Lösung liegt auf der Hand: Italien macht es vor

Italien hat jetzt strenge Regeln umgesetzt: Bewerten darf Produkt oder Dienstleistungen nur mehr, wer diese nachweislich konsumiert hat. „Bravissimo Italien! Für Österreich muss die Devise ‚Copy & Paste’ heißen. Dann ziehen Europas führende Tourismusländer an einem Strang und davon profitieren auch Anbieter aus anderen Branchen, die Plattformen selbst und der Konsumentenschutz.“

Martin Stanits

Martin Stanits

Leitung Public Affairs & Unternehmenssprecher E-Mail senden +43 1 5330952-20
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