Zum Inhalt
ÖHV fordert Verhandlungen statt Branchenbashing: vida-Profilierung schadet nur eigenen Mitgliedern
Presse

ÖHV fordert Verhandlungen statt Branchenbashing: vida-Profilierung schadet nur eigenen Mitgliedern

Die ÖHV warnt vor der Torpedierung der KV-Verhandlungen durch die vida und setzt auf konstruktives Miteinander statt Profilierungstaktik.

Lesezeit: 

„Die schwierige Wirtschaftslage leugnen und die Gesprächspartner pauschal schlechtmachen führt zu gar nichts“, kritisiert Walter Veit, der Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung, die Vorgangsweise der vida im Vorfeld der KV-Verhandlungen. Der partnerschaftliche Weg habe Früchte getragen: „Den neuen Rahmen-Kollektivvertrag mit nachhaltigen Verbesserungen und die höchsten Abschlüsse der letzten Jahre haben wir am Verhandlungstisch erzielt. Die vida kann diese Jahrhundert-Erfolge nicht einfach abstreiten.“ 

 

Beschäftigte bestätigen erfolgreichen Weg der vergangenen Jahre 

Die Spitzenhotellerie investiert seit Jahren konsequent in die Qualität der Arbeitsplätze, moderne Rahmenbedingungen und gezielte Kompetenzentwicklung. Das bestätigen Beschäftigte: Bei Kununu schneidet die Hotellerie überdurchschnittlich ab, bei „Great Place to Work“ belegen Hotels regelmäßig Spitzenplätze. „Es ist ganz klar, gemeinsam erreichen wir viel. Bleiben solche Fortschritte jetzt aus, sind die Beschäftigten die Leidtragenden der vida-Profilierungstaktik,“, so Veit. 

 

Hand der Arbeitgeber bleibt ausgestreckt

Unfinanzierbare Forderungen wie die nach bezahlten Mittagspausen – die liefen auf eine zusätzliche Lohnerhöhung um 6% hinaus – ordnet Veit als Provokation ein. Denn die wirtschaftlich schwierige Lage der Unternehmen könne der Gewerkschaft nicht verborgen geblieben sein: „Sie begründet die überhöhten Lohnforderungen ja mit den Kostenanstiegen der vergangenen Jahre. Dasselbe Argument nicht für die schwierige Lage der Unternehmen gelten zu lassen ist unseriös“, wünscht sich Veit konstruktive Gespräche. Die Energie der vida wäre besser in den mit 6,5 Mio. Euro dotierten Tourismusbeschäftigtenfonds investiert statt in Schmutzkübelkampagnen: „Die Fonds-Millionen können die Arbeitsbedingungen weiter verbessern. Das Branchenbashing kann gar nichts“, betont Veit. Die Hand der Arbeitgeber bleibt ausgestreckt.

Martin Stanits

Martin Stanits

Leitung Public Affairs & Unternehmenssprecher E-Mail senden +43 1 5330952-20
Zur Hauptnavigation
Print Share

Diesen Artikel teilen

Das geistige Eigentum an allen Texten, Bildern und Videos auf dieser Website liegt bei der Österreichischen Hotelvereinigung oder wurde mit Genehmigung des jeweiligen Inhabers der entsprechenden Rechte verwendet. Es ist gestattet, diese Website zu betrachten, Extrakte auszudrucken, auf die Festplatte Ihres Computers zu speichern und an andere Personen weiterzuleiten. Es ist jedoch nicht gestattet, die Inhalte kommerziell zu nutzen oder Inhalte – auch in Teilen – in Publikationen zu verwenden. Weitergehende Rechte sind mit der Nutzung dieser Website nicht verbunden. Die Österreichische Hotelvereinigung ist nicht verantwortlich für fremde Inhalte von Websites, auf die von dieser Seite verwiesen wird.