Entlastung im Rohbau, Druck im Innenausbau – strategische Investitionsplanung wird zur Schlüsselkompetenz
Die Entwicklung der Baukosten bleibt ein sensibler Gradmesser für Investitionen in der Hotellerie. Nach Jahren deutlicher Preissteigerungen, insbesondere in den Jahren 2021 und 2022, hat sich das Marktbild zuletzt verändert – jedoch keineswegs beruhigt.
Während sich im Rohbau vereinzelt Entlastung zeigt, verharren andere Gewerke, allen voran der Innenausbau sowie die technische Gebäudeausstattung, weiterhin auf einem anspruchsvollen Kostenniveau.
Für die Branche bedeutet dies, dass die Wirtschaftlichkeit neuer Projekte stärker denn je unter dem Einfluss differenzierter Baupreisentwicklungen steht. Wer heute Modernisierungen oder Neubauten plant, muss diese Dynamiken nicht nur im Blick behalten, sondern gezielt in die Investitions- und Finanzierungsstrategie integrieren. Eine Hilfestellung bietet der aktuelle Marktreport „1x1 der Investitionen“ der Prodinger Tourismusberatung:
Die Kennzahlen (Gestehungskosten) steigen, je größer die öffentlichen Bereiche (Wellness, Sportanlagen, etc.) sind und je geringer die Zimmeranzahl ist. Speziell bei Hotels mit einem Umsatzanteil durch Gastronomieerlöse von mehr als 50 % ist ganz besonders auf Flächeneffizienz der öffentlichen Bereiche zu achten, da die Gastronomie als margenschwächeres Geschäft geringere Erträge pro Quadratmeter erzielt als die Vermietung von Zimmern.
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Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
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