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Nach dem Veganuary folgt der FAIRbruary!
Nachhaltigkeit

Nach dem Veganuary folgt der FAIRbruary!

Fairtrade lenkt im FAIRbruary die Aufmerksamkeit der Konsument:innen auf den fairen Februar. Das bekannte Siegel kommt im Tourismus zum Einsatz.

FAIRTRADE erhält heuer erstmals eine konkrete Saisonalität: den #fairbruary. FAIRbruary steht für „fairer Februar“, denn vom 01. bis 28. 02. lenkt FAIRTRADE Österreich anhand verschiedener Produktgruppen die Aufmerksamkeit der Konsument*innen auf den fairen Februar.

Wie ist der Stellenwert von FAIRTRADE-Produkten in der österreichischen Hotellerie?

Viele Rohstoffe wie Kaffee, Kakao, Tee, Reis, Orangensaft, Baumwolle oder Zucker sind aus dem Angebot für Hotelgäste nicht wegzudenken. Wer sich glaubhaft als nachhaltiges Hotel positionieren will, muss sich unweigerlich die Frage stellen: Unter welchen Bedingungen wurden diese Rohstoffe angebaut? Denn diese gibt es regional nicht zu kaufen, daher spielen FAIR und Bio-zertifizierte Rohstoffe neben regional und saisonal angebauten eine immer größere Rolle - auch in der Hotellerie.

Das FAIRTRADE-Siegel ist das bekannteste Gütesiegel weltweit und erfährt auch hohe Vertrauenswerte im deutschsprachigen Raum. Die wichtigste Zielgruppe des österreichischen Tourismus, die deutschen Gäste, kennen FAIRTRADE und wissen wofür das Siegel steht.  

Dennoch kursiert auch nach wie vor Irrwissen rund um das FAIRTRADE-Siegel. Wir haben daher drei Mythen für euch aufgeklärt.

Mythos 1: FAIRTRADE-zertifizierte Produkte sind teurer.

FAIRTRADE-Produkte gibt es in verschiedenen Preissegmenten. Je nach Land, Rohstoff und Anbieter variieren die Preise. Paradox aber wahr: eine fair gehandelte Schokolade muss nicht unbedingt teurer sein, als ein konventionelles Markenprodukt. Das gilt auch für andere Rohstoffe. Es lohnt sich, verschiedene Anbieter von FAIRTRADE-Produkten zu vergleichen. Hier finden Sie eine Auswahl an FAIRTRADE-zertifizierten Produkten, die es in Österreich zu kaufen gibt: https://www.fairtrade.at/einkaufen/produktfinder.

Mythos 2: Das Geld kommt sowieso nicht im Süden an.

FAIRTRADE steht neben einem Mindestpreis, der bei schwankenden Rohstoffpreisen ein Sicherheitsnetz nach unten darstellt, auch für zusätzliche Prämien sowie einen optionalen Bio-Aufschlag. Der Geld- und Warenfluss wird regelmäßig von einer unabhängigen Kontrollstelle überprüft. So gelingt es den Kleinbauernkooperativen und Beschäftigten auf Plantagen nach und nach, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern und ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.

Mythos 3: FAIRTRADE-zertifizierte Produkte gibt es wenige und nicht in der passenden Qualität.

In Österreich gibt es über 2.200 Produkte mit dem FAIRTRADE-Siegel in mehr als 5.000 Geschäften zu kaufen. Hier sehen Sie Gastronom*innen & Hoteliers, die bereits FAIRTRADE-Partner sind und auf den Einkauf von FAIRTRADE-zertifizierten Produkten Acht geben: https://www.fairtrade.at/einkaufen/gastro-finder.

FAIRTRADE-Kaffee ist in Österreich beispielsweise mittlerweile zu rund 70 Prozent auch Bio und auch in Spitzenqualität erhältlich. Auch Schokolade gibt es als preiswerte Handelsmarke mit FAIRTRADE-Kakao ebenso wie in Confiserie-Qualität. Die Auswahl an fair gehandelten Produkten war noch nie größer und das Sortiment wächst weiter an.

Was genau passiert im #fairbruary?

Mit Unterstützung der Partner von FAIRTRADE Österreich aus Hotellerie, Gastronomie, Handel und Industrie wird die Aufmerksamkeit gezielt auf die Stärkung und Bedeutung des FAIRTRADE-Siegels gelegt. Ein attraktives Gewinnspiel motiviert dazu, Bilder von Momenten mit FAIRTRADE-Produkten zu veröffentlichen, wie z.B. beim Frühstück im Hotelrestaurant, beim Einkauf im Supermarkt, beim fairen Kaffee am Arbeitsplatz oder im Lieblingskaffeehaus.

Machen Sie gerne auf den FAIRbruary aufmerksam! Hier finden Sie Infos dazu: https://fairbruary.com/de-at

Bei Fragen rund um das FAIRTRADE-Siegel können Sie gerne unter gastro@fairtrade.at Kontakt aufnehmen!

Gastbeitrag vom Verein FAIRTRADE Österreich. Mehr über den Verein unter www.fairtrade.at.

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