Kongressnachlese
Downloads:
Die Vorträge und Präsentationen zum ÖHV-Hotelierkongress 2010 in Zell am See finden Sie hier zum Nachlesen.
| |
Alexander Antonitsch Mehr Power in schwierigen Zeiten Die Präsentation zum Download finden Sie hier. |
| |
Prof. Dr. Fredmund Malik Wirtschaft im Umbruch: Neue Zeiten brauchen neues Denken Insoweit diese Wehen als rein finanziell-ökonomische Probleme gesehen und als solche behandelt werden, stehen die Maßnahmen der Bewältigung der Herausforderungen eher im Wege, als dass sie zu nachhaltigen Lösungen führen würden. Vorübergehend können herkömmliche Maßnahmen zwar hilfreich sein, man riskiert aber die Krise letztlich damit sogar zu verstärken. Neue Herausforderungen konnten mit alten Methoden noch nie gelöst werden. Egal wie die Zeiten sich entwickeln, nur mit neuen Methoden wird es Lösungen geben. |
| |
Mag. Dr. Franz Hartl
Für die Weiterentwicklung der Unternehmen ist eine unter Risikogesichtspunkten gestaltete Passivseite mit guter Ausstattung mit Eigen- oder Risikokapital gerade dann von besonderer Bedeutung, wenn Krisen zu durchleben sind. Ein guter Eigen- bzw. Risikokapitalpolster ist allemal der beste Garant dafür, auch einige Saisonen mit schlechter Auslastung oder hohen Zinsen unbeschadet überstehen zu können. |
| |
Mag. Roland Haslauer |
| |
Dr. Wilfried Holleis Die ÖHV hat – auf Basis der Erfahrungen mit Hotelbewertungs-Plattformen – ein Tool entwickelt, mit dem Tourismusbetriebe ihre Banken bewerten sollen. Mit www.bankencheck.at bringt die ÖHV mehr Transparenz und Kundenorientierung in die Tourismusfinanzierung und unterstützt dadurch die Betriebe bei der Auswahl ihrer Finanzierungspartner. Derzeit können via www.bankencheck.at über 1.000 Banken bewertet werden. Tourismusbetriebe im gesamten Bundesgebiet sind dazu eingeladen. Keine Bank kann sich aus dem Ranking streichen lassen, ergänzen lässt sich die Liste jederzeit und unproblematisch. |
| |
Dr. Karl Sevelda Die neuen Spielregeln der Kreditvergabe |
| |
Dr. Thomas Uher Das Kreditgeschäft war 2009 insbesondere geprägt durch: Der Rückgang der Kreditnachfrage ist auf die Investitionszurückhaltung der Unternehmen aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zurückzuführen. Wenige neue Investitionsprojekte wurden 2009 gestartet, im Wesentlichen wurden begonnene Investitionen beendet. Als Reaktion auf die Krise haben die Notenbanken die Zinsen sehr deutlich gesenkt, diese Zinssenkungen wurden von den Banken an die Kunden weitergegeben. Die im letzten Quartal 2008 und in den ersten Monaten des Jahres 2009 vorherrschende Liquiditätskrise auf den Interbankmärkten konnte insbesondere durch ein Eingreifen der Notenbanken entschärft werden. Die zurückgegangene Kreditnachfrage hat zu einer zusätzlichen Verbesserung der Liquiditätssituation geführt. Die Kosten für langfristige Finanzierungen (Liquiditätskosten) sind zwar nach wie vor höher als vor der Krise, wurden aber von den sinkenden Zinssätzen mehr als überkompensiert. Bezüglich Zinsen und Liquiditätssituation wird sich meiner Einschätzung nach die Situation 2010 nicht verändern, ich hoffe aber, dass es bei Investitionen einen Anstieg geben wird. Zusätzlich wird 2010 und in den kommenden Jahren die Eigenkapitalsituation – sowohl bei Unternehmen als auch bei Banken – eine immer wichtigere Rolle spielen. Die sich abzeichnenden Verschärfungen bei den Kapitalvorschriften der Banken werden zwangsläufig zu restriktiveren Kriterien bei der Kreditvergabe führen.Auch die Eigenkapitalausstattung der Unternehmen – die gerade im Tourismus traditionell schlecht ist – wird noch stärker in den Mittelpunkt rücken. Es wird ein Bündel neuer Maßnahmen zur Eigenkapitalstärkung von Unternehmen brauchen, ebenso wird der Einsatz bestehender Instrumente intensiviert werden müssen. Ein Instrument der Erste Bank ist der S-Tourismusfonds, der insbesondere der Hotelwirtschaft Eigen- und Mezzaninkapital zur Verfügung stellt. Wir stellen fest, dass das Interesse daran steigt. In der Beziehung zwischen Kunden und Banken wird sich die Renaissance des Hausbankenprinzips fortsetzen. Eine feste Vertrauensbasis bildet nun einmal die Grundlage für das Kreditgeschäft, die Krise der vergangenen Monate hat dies sowohl den Banken als auch den Unternehmen klar vor Augen geführt. |
| |
Michael Widmann Aufgrund der erschwerten Finanzierungsbedingungen ist die Hotelbranche gezwungen, sich nach alternativen Investions- und Finanzierungsmodellen umzusehen. Die Lösung „Ferienwohnungen“ ist aber verständlicherweise bei den Kommunen unbeliebt, da eine „Heruntergelassene-Rollladen-Optik“ entsteht und es nicht zu einer ganzjährigen Wertschöpfung vor Ort kommt. Einen Ausweg bietet das sogenannte Buy-to-Let Konzept (auch Sale-and-Lease-Back genannt), wobei einzelne Zimmer veräußert werden, die die Käufer für einen begrenzten Zeitraum selbst nutzen dürfen (in der Regel für zwei bis vier Wochen pro Jahr). Zu anderen Zeiten werden die Einheiten als Hotelzimmer vermietet. Dieses Konzept wurde in den letzten Jahren erfolgreich bei Neubauprojekten in zahlreichen europäischen Ländern umgesetzt. Es bietet aber auch bei Bestandshotels in attraktiven Lagen eine Möglichkeit, Erweiterungs- und Modernisierungsinvestitionen umzusetzen. |
| |
Prof. Dr. Holger Rust Mehr oder weniger? Wie man die Gäste von morgen erreicht Das Problem, das die Branche beschäftigt, besteht nicht darin, dass es keine Antworten gäbe. Im Gegenteil, es gibt zu viele Antworten. Und da diese Antworten meist von Leuten kommen, die mit der Unsicherheit der Gastgeber ihr Geld verdienen wollen, gleichzeitig untereinander heftig konkurrieren, finden wir irritierenderweise so ziemlich alles, was denkbar ist – gleichzeitig die „neue Bescheidenheit“ und der „neue Luxus“, „Convenience“ und „Abenteuerreisen“, „Wellness“ und „sportliche Grenzerfahrungen“, „Städtereisen“ und die „neue Lust am Landleben“, die „Golfstaaten als neue Hotspots“, neuer „Radtourismus“, „alte Kulturlandschaften im Oldtimer“, „Cheap Chic“, „Voluntourism“, „Creative Travel“ und hundert andere Trends die vorn und hinten nicht zusammenpassen – aber jedem Käufer versprechen, dass er mehr weiß als die Konkurrenz. Was denn ist, wenn die Konkurrenz auch die Studien alle kauft, wird nicht verraten. |
| |
Martina Fidlschuster
Die Präsentation zum Download finden Sie hier. |
| |
Dr. Christian Harisch Den Link zum Vortrag finden Sie hier. |
|
Mag.(FH) Martin Schaffer Worst case – best case: richtig rechnen und Produktivität steigern Die Situation vieler Betriebe in der Hotellerie ist häufig geprägt von mangelndem Denken in wirtschaftlichen Szenarien und Kenntnis der eigenen finanziellen Ergebnisse. Kostenseitig können meist kaum noch Einsparungen vorgenommen werden, man befindet sich am unteren Ende. So gilt es gerade in Zeiten sinkender Deckungsbeiträge (und Umsätze) die Produktivität zu steigern um die Erträge zu maximieren. Die Erlössteigerungen dürfen allerdings mit keinem Qualitätsverlust einhergehen. Denn gerade auf sinkende Qualität reagieren Gäste kritisch. Während die betreibergeführte Hotellerie mit den Instrumenten wie Liquiditätsplanung und Forecasts in verschiedenen Szenarien sehr gut vertraut ist, ist in zahlreichen familiengeführten Hotelbetrieben wenig Kenntnis für die Notwendigkeit solcher Planungen vorhanden. |
|
|
Manuela Wiesinger-Grabmer Worst case – best case: richtig rechnen und Produktivität steigern Die Präsentation zum Download finden Sie hier. |
|
|
Die Tourismusstrategie 2010 Die Präsentation zum Download finden Sie hier. |
|
| |
Präsident Guglielmo L. Brentel Ausblick 2010: Internationaler Tourismus-Talk |
| |
Mitglied des Vorstandes der IHA Otto Lindner Ausblick 2010: Internationaler Tourismus-Talk |
| |
Präsident Walter Meister Ausblick 2010: Internationaler Tourismus-Talk |
|
Wolfgang Burgschwaiger Zurück in die Zukunft: Rückblick und Ausblick im WorldWideWeb Die Präsentation zum Download finden Sie hier. |
|
|
Reinhard Lanner Warum Destinationswebseiten an Bedeutung verlieren und was man dagegen tun kann Google und Microsoft bringen fast wöchentlich neue Applikationen, von der Suchmaschine „BING“ oder „Google Maps“ über „Google Sidewiki“ bis hin zur „Google Social Suche“. Millionen von Menschen teilen ihre Freizeiterlebnisse in Freundesnetzwerken wie XING, Facebook, StudiVZ und/oder Bewertungsplattformen wie holidaycheck, Tripadvisor, Qype oder Tripwolf. Und Suchmaschinen liefern zukünftig individuelle Suchergebnisse. All das hat enorme Auswirkungen auf das Gästeverhalten beim „Suchen und Buchen“. Das Auslagern von Webaktivitäten an die Agentur wird zukünftig nicht mehr reichen, vielmehr sind Destinationen und ihre Stakeholder gefordert:
Konzentration auf die „Begeisterungsfaktoren“ in der Angebotsgestaltung und vertrauenswürdige Echt-Zeitkommunikation im Web sind zwei Erfolgsgaranten für Destinationen und Hotels. Die Präsentation zum Download finden Sie hier. |
|
|
Hotelkommunikation im Umbruch Das Internet hat uns alle in ein Zeitalter des Ansehens und der Empfehlungen katapultiert. Die Netzbürger kommentieren, bewerten, filtern und verknüpfen unaufhörlich (zum guten Teil auch ohne es zu merken!); deshalb sind Glaubwürdigkeit und Transparenz die zentralen Werte des Web 2.0. Darauf muss sich gerade auch der Hotelier einstellen, der von Ratings und Rankings bedrängt wird. Faustregel: Umarme, was du nicht verhindern kannst!
Konkret heißt das: Profil geht vor Profit. Wer in Zukunft erfolgreich Geschäfte machen will, muss immer erst die Community pflegen. Und das hat gravierende Folgen für das Marketing, das man eigentlich besser „Societing“ nennen sollte. Denn das Marketing des 21. Jahr-hunderts orientiert sich am neuen Mehrwert „linking value“ - Verknüpfung ist alles. Man betrachte nur Google, eBay und Amazon – hier geht es fast ausschließlich um „linking“. Dieses Grundgesetz des Geschäftserfolgs im Internet-Zeitalter wird auch von populären Kommunikationsplattformen wie YouTube, MySpace und Second Life bestätigt; diese neuen Medien faszinieren durch ihren sozialen Mehrwert. Kommunikation ist neben Mobilität die wichtigste Form konkreter Freiheit. |





