logo_link
Username: 
Passwort: 
 
  Passwort Vergessen

anker top

Kongressnachlese


artikelteiler

Die Vorträge und Präsentationen zum ÖHV-Hotelierkongress 2010 in Zell am See finden Sie hier zum Nachlesen.

 Antonitsch

Alexander Antonitsch
Institut für Leistungsmanagement
www.leistungsmanagement.at

Mehr Power in schwierigen Zeiten

Die Präsentation zum Download finden Sie hier.

 Malik

Prof. Dr. Fredmund Malik
Chairman Malik Management Zentrum St. Gallen
www.malik-mzsg.ch/oehv. Passwort: malik-vortrag

Wirtschaft im Umbruch: Neue Zeiten brauchen neues Denken
Wirtschaft und Gesellschaft gehen durch eine der größten Transformationen, die es geschichtlich je gab. Die alte Welt nimmt Abschied, weil eine neue Welt im Entstehen ist, so wie eine Raupe abstirbt, weil ein Schmetterling geboren werden will. Die Krise sind die Geburtswehen der neuen Welt.

Insoweit diese Wehen als rein finanziell-ökonomische Probleme gesehen und als solche behandelt werden, stehen die Maßnahmen der Bewältigung der Herausforderungen eher im Wege, als dass sie zu nachhaltigen Lösungen führen würden. Vorübergehend können herkömmliche Maßnahmen zwar hilfreich sein, man riskiert aber die Krise letztlich damit sogar zu verstärken.

Neue Herausforderungen konnten mit alten Methoden noch nie gelöst werden. Egal wie die Zeiten sich entwickeln, nur mit neuen Methoden wird es Lösungen geben.

Die Präsentation zum Download finden Sie hier.
 

 Hartl

Mag. Dr. Franz Hartl
Österreichische Hotel- und Tourismusbank

Die neuen Spielregeln der Kreditvergabe
Die Turbulenzen auf den Kapitalmärkten haben den Umgang der Banken in der Unter-nehmensfinanzierung mehr geändert als es für die Einführung von Basel II befürchtet worden war.Einige Änderungen werden uns noch in den nächsten Jahren begleiten und daher ist es wichtig sich rechtzeitig damit auseinander zu setzen:

  • Liquiditätsaufschläge vor allem für langfristige Finanzierungen, die aktuell etwa 1,2 % bei Finanzierungen von mehr als fünf Jahren betragen, werden vor allem die immobilienlastige Tourismusfinanzierung länger begleiten.
  • Der vorsichtigere Umgang der Kreditinstitute mit Risken wird zu einer Erhöhung der Ansprüche an die Sicherheiten führen.
  • Fremdwährungskredite werden nur mehr äußerst restriktiv vergeben.
  • Die erschwerte Zugang zu Kreditfinanzierungen wird alternative Finanzierungen attraktiver machen.
  • Die Bankenkommunikation wird an Bedeutung gewinnen.

Für die Weiterentwicklung der Unternehmen ist eine unter Risikogesichtspunkten gestaltete Passivseite mit guter Ausstattung mit Eigen- oder Risikokapital gerade dann von besonderer Bedeutung, wenn Krisen zu durchleben sind. Ein guter Eigen- bzw. Risikokapitalpolster ist allemal der beste Garant dafür, auch einige Saisonen mit schlechter Auslastung oder hohen Zinsen unbeschadet überstehen zu können.
 

 Haslauer

Mag. Roland Haslauer
GFB & Partner Unternehmensberatung

Die neuen Spielregeln der Kreditvergabe
Wir stehen am Ende der klassischen „Bankenära“. Der bequeme Weg zum Ortsbankier wird durch Hürdenläufe quer durch die Bankzentralen ersetzt. Die aktuelle Bankformel: “ weniger Geld, teureres Geld und höhere Sicherheiten“ wird sich weiter verschärfen. Daher sind neue Strategien zur Hotelfinanzierung gefragt: neue Finanzierungsbausteine, neue Finanzierungs-partner und griffige Erfolgsprojekte werden punkten. Jene Finanziers, die sich nun dem Schulterschluss mit der österreichischen Hotellerie entziehen, werden als die „alten Lieferanten von Geld“ neuen leistungsfähigen Partnern weichen, die das Geschäft der österreichischen Hotellerie verstehen, schätzen und begleiten.
 

 Holleis

Dr. Wilfried Holleis
Holleis Hotels

Die ÖHV hat – auf Basis der Erfahrungen mit Hotelbewertungs-Plattformen – ein Tool entwickelt, mit dem Tourismusbetriebe ihre Banken bewerten sollen. Mit www.bankencheck.at bringt die ÖHV mehr Transparenz und Kundenorientierung in die Tourismusfinanzierung und unterstützt dadurch die Betriebe bei der Auswahl ihrer Finanzierungspartner.

Derzeit können via www.bankencheck.at über 1.000 Banken bewertet werden. Tourismusbetriebe im gesamten Bundesgebiet sind dazu eingeladen. Keine Bank kann sich aus dem Ranking streichen lassen, ergänzen lässt sich die Liste jederzeit und unproblematisch.

Die Präsentation zum Download finden Sie hier
 

 Sevelda

Dr. Karl Sevelda
Vorstand der Raiffeisen Zentralbank

Die neuen Spielregeln der Kreditvergabe
Gibt es nach dem Untergang von Lehman Brothers und der Rettung des weltweiten Finanzsystems durch einige der größten Regierungen bzw. Zentralbanken neue Spielregeln bei der Kreditvergabe? Wie konnte es zu so einer – für fast alle von uns unvorhersehbaren – Entwicklung kommen? Was waren die Fehler, welche die „Architekten“ des scheinbar stets perfekt funktionierenden weltweiten Finanzsystems gemacht hatten? Wie konnten sogar ganze Staaten an den Rand des Ruins getrieben werden? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen Finanzminister, Bankmanager und deren Kontrollorgane, aber auch die Diskutanten der Podiumsdiskussion am 19. Jänner 2009 im Ferry Porsche Congress Center in Zell am See. Ich freue mich auf eine spannende Diskussion sowohl am Podium als auch während des ÖHV-Hotelierkongresses 2010.
 

 Uher

Dr. Thomas Uher
Vorstand der Erste Bank der österreichischen Sparkassen

Das Kreditgeschäft war 2009 insbesondere geprägt durch:
   1. den dramatischen Rückgang der Kreditnachfrage
   2. starke Zinssenkungen
   3. Entspannung der Liquiditätssituation

Der Rückgang der Kreditnachfrage ist auf die Investitionszurückhaltung der Unternehmen aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zurückzuführen. Wenige neue Investitionsprojekte wurden 2009 gestartet, im Wesentlichen wurden begonnene Investitionen beendet. Als Reaktion auf die Krise haben die Notenbanken die Zinsen sehr deutlich gesenkt, diese Zinssenkungen wurden von den Banken an die Kunden weitergegeben. Die im letzten Quartal 2008 und in den ersten Monaten des Jahres 2009 vorherrschende Liquiditätskrise auf den Interbankmärkten konnte insbesondere durch ein Eingreifen der Notenbanken entschärft werden. Die zurückgegangene Kreditnachfrage hat zu einer zusätzlichen Verbesserung der Liquiditätssituation  geführt. Die Kosten für langfristige Finanzierungen (Liquiditätskosten) sind zwar nach wie vor höher als vor der Krise, wurden aber von den sinkenden Zinssätzen mehr als überkompensiert. Bezüglich Zinsen und Liquiditätssituation wird sich meiner Einschätzung nach die Situation 2010 nicht verändern, ich hoffe aber, dass es bei Investitionen einen Anstieg geben wird. Zusätzlich wird 2010 und in den kommenden Jahren die Eigenkapitalsituation – sowohl bei Unternehmen als auch bei Banken – eine immer wichtigere Rolle spielen. Die sich abzeichnenden Verschärfungen bei den Kapitalvorschriften der Banken werden zwangsläufig zu restriktiveren Kriterien bei der Kreditvergabe führen.Auch die Eigenkapitalausstattung der Unternehmen – die gerade im Tourismus traditionell schlecht ist – wird noch stärker in den Mittelpunkt rücken. Es wird ein Bündel neuer Maßnahmen zur Eigenkapitalstärkung von Unternehmen brauchen, ebenso wird der Einsatz bestehender Instrumente intensiviert werden müssen. Ein Instrument der Erste Bank ist der S-Tourismusfonds, der insbesondere der Hotelwirtschaft Eigen- und Mezzaninkapital zur Verfügung stellt. Wir stellen fest, dass das Interesse daran steigt. In der Beziehung zwischen Kunden und Banken wird sich die Renaissance des Hausbankenprinzips fortsetzen. Eine feste Vertrauensbasis bildet nun einmal die Grundlage für das Kreditgeschäft, die Krise der vergangenen Monate hat dies sowohl den Banken als auch den Unternehmen klar vor Augen geführt. 
 

 Widmann

Michael Widmann
PKF hotelexperts

Aufgrund der erschwerten Finanzierungsbedingungen ist die Hotelbranche gezwungen, sich nach alternativen Investions- und Finanzierungsmodellen umzusehen. Die Lösung „Ferienwohnungen“ ist aber verständlicherweise bei den Kommunen unbeliebt, da eine „Heruntergelassene-Rollladen-Optik“ entsteht und es nicht zu einer ganzjährigen Wertschöpfung vor Ort kommt. Einen Ausweg bietet das sogenannte Buy-to-Let Konzept (auch Sale-and-Lease-Back genannt), wobei einzelne Zimmer veräußert werden, die die Käufer für einen begrenzten Zeitraum selbst nutzen dürfen (in der Regel für zwei bis vier Wochen pro Jahr). Zu anderen Zeiten werden die Einheiten als Hotelzimmer vermietet. Dieses Konzept wurde in den letzten Jahren erfolgreich bei Neubauprojekten in zahlreichen europäischen Ländern umgesetzt. Es bietet aber auch bei Bestandshotels in attraktiven Lagen eine Möglichkeit, Erweiterungs- und Modernisierungsinvestitionen umzusetzen.
 

 Rust

Prof. Dr. Holger Rust
Universität Hannover

Mehr oder weniger? Wie man die Gäste von morgen erreicht

Wir wissen – einerseits – wirklich nicht was kommt, ahnen aber, dass sich das Gästeverhalten unter dem Eindruck ökologischen Bewusstseins, der Öffnung neuer Märkte und damit neuer kultureller Impulse, auch aber unter dem Eindruck einer finanziellen Unsicherheit verändert, und wir nehmen an, dass die Gäste sparsamer werden. Aber wie wirkt sich das aus?

Das Problem, das die Branche beschäftigt, besteht nicht darin, dass es keine Antworten gäbe. Im Gegenteil, es gibt zu viele Antworten. Und da diese Antworten meist von Leuten kommen, die mit der Unsicherheit der Gastgeber ihr Geld verdienen wollen, gleichzeitig untereinander heftig konkurrieren, finden wir irritierenderweise so ziemlich alles, was denkbar ist – gleichzeitig die „neue Bescheidenheit“ und der „neue Luxus“, „Convenience“ und „Abenteuerreisen“, „Wellness“ und „sportliche Grenzerfahrungen“, „Städtereisen“ und die „neue Lust am Landleben“, die „Golfstaaten als neue Hotspots“, neuer „Radtourismus“, „alte Kulturlandschaften im Oldtimer“, „Cheap Chic“, „Voluntourism“, „Creative Travel“ und hundert andere Trends die vorn und hinten nicht zusammenpassen – aber jedem Käufer versprechen, dass er mehr weiß als die Konkurrenz. Was denn ist, wenn die Konkurrenz auch die Studien alle kauft, wird nicht verraten.
 

 Fidlschuster

Martina Fidlschuster
HOTOUR Unternehmensberatung, Frankfurt
www.hotour.de

SMALL IS BEAUTIFUL – Paradigmenwechsel nach der Krise
Krisenzeiten zwingen uns, den Blickwinkel zu verändern und über den Tellerrand des Tagesgeschäfts hinauszudenken. Es geht für uns Hoteliers jedoch nicht nur darum, durch kurzfristige Kostenreduktion auf die aktuellen Umsatzeinbußen zu reagieren. Wir wissen nur zu gut, dass die hohe Fixkostenbelastung unserer Branche, vorrangig bedingt durch Personalkosten und Kapitaldienst, im unternehmerischen Alltag nur die kleinen Stellschrauben für Kosteneinsparungen übrig lässt. Wir müssen uns vielmehr fragen:

  •  Welche unserer Serviceleistungen wollen unsere Gäste tatsächlich? Oder erbringen wir sie nur, weil sie uns wichtig sind, wir sie schon immer geliefert haben und der Nachbar sie auch anbietet?
  • Hat uns die Hardware-Schlacht der letzten Jahre – Investitionen in immer teurere Wellness-Anlagen und größere betriebliche Einheiten - wirklich vorangebracht?
  • Ist die schiere Betriebsgrößenoptimierung tatsächlich das Maß aller Dinge?
  • Was hilft ein höherer GOP, wenn uns der Kapitaldienst in die Knie zwingt?
  • ·Warum nützen wir die Synergien, die in Kooperationen mit anderen Hoteliers stecken, oft nicht oder nur halbherzig?

Die Präsentation zum Download finden Sie hier.

 Harisch

Dr. Christian Harisch
Harisch Hotels, Kitzbühel

Den Link zum Vortrag finden Sie hier.

Schaffer

Mag.(FH) Martin Schaffer
Kohl & Partner Wien
www.kohl.at

Worst case – best case: richtig rechnen und Produktivität steigern

Die Situation vieler Betriebe in der Hotellerie ist häufig geprägt von mangelndem Denken in wirtschaftlichen Szenarien und Kenntnis der eigenen finanziellen Ergebnisse. Kostenseitig können meist kaum noch Einsparungen vorgenommen werden, man befindet sich am unteren Ende.

So gilt es gerade in Zeiten sinkender Deckungsbeiträge (und Umsätze) die Produktivität zu steigern um die Erträge zu maximieren. Die Erlössteigerungen dürfen allerdings mit keinem Qualitätsverlust einhergehen. Denn gerade auf sinkende Qualität reagieren Gäste kritisch. Während die betreibergeführte Hotellerie mit den Instrumenten wie Liquiditätsplanung und Forecasts in verschiedenen Szenarien sehr gut vertraut ist, ist in zahlreichen familiengeführten Hotelbetrieben wenig Kenntnis für die Notwendigkeit solcher Planungen vorhanden.

Wiesinger

Manuela Wiesinger-Grabmer
Controlling Service GmbH, Villach
www.controllingservice.at

Worst case – best case: richtig rechnen und Produktivität steigern

Die Präsentation zum Download finden Sie hier.

Mitterlehner

Die Tourismusstrategie 2010
Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner

Die Präsentation zum Download finden Sie hier.

 Brentel

Präsident Guglielmo L. Brentel
hotelleriesuisse

Ausblick 2010: Internationaler Tourismus-Talk
hotelleriesuisse, der Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie, verfolgt das Ziel, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Tourismus zu stärken. Seine Kernaufgaben umfassen die Interessenvertretung seiner rund 3.200 Mitglieder, die Hotelklassifikation sowie die Sicherstellung eines praxisorientierten Bildungsangebots. In der Schweiz unterstützt der Staat das nachfrageorientierte Standortmarketing, gewährt aber keine Subventionen. hotelleriesuisse unterstützt diese Praxis ausdrücklich, da sie die unternehmerische Eigenverantwortung stärkt. Auf politischer Ebene kämpft der Verband für bessere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und gegen das im internationalen Vergleich überhöhte Kostenniveau. 2010 sind die Mehrwertsteuer sowie das Freihandelsabkommen mit der EU im Agrar- und Lebensmittelbereich wichtige politische Schwerpunkte des Verbandes.
 

 Lindner

Mitglied des Vorstandes der IHA Otto Lindner
Hotelverband Deutschland

Ausblick 2010: Internationaler Tourismus-Talk
Die Lindner Hotels & Resorts stehen für Innovationen, die Übernahme und den Turn-Around notleidender Häuser. Die Hälfte aller 32 Lindner Hotels wurden in schwierigen, wirtschaftlichen Situationen übernommen und neu auf den Markt gebracht. Dann meistens auch mit einer guten Idee. Denn Vorstand Otto Lindner will keine neuen Kapazitäten, sondern Ideen und Konzepte in den Markt bringen. Im Frühjahr 2009 eröffnete er das erste Tierpark-Themenhotel der Welt in Hamburg. Ein Hotel mit einem ungewöhnlichen Motorsport-Design öffnete im Sommer 2009 am Nürburgring, der legendären Rennstrecke, seine Türen. 2010 stehen noch mal ganz andere Herausforderungen auf dem Plan. Die Senkung der Mehrwertsteuer in Deutschland auf Beherbergungsleistungen muss erfolgreich umgesetzt werden. Eine Herausforderung – allerdings ganz anderer Art – ist dies auch für seine österreichischen Lindner Hotels. „Der Druck aus Deutschland“, so Otto Lindner, „wächst“.
 

 Meister

Präsident Walter Meister
Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV)

Ausblick 2010: Internationaler Tourismus-Talk
Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) vertritt mit seinen rund 130 MitarbeiterInnen die Interessen von ca. 5.000 Mitgliedsbetrieben, welche sowohl im Bereich Hotellerie als auch im Bereich der reinen Schank- und Speisebetriebe tätig sind. Nebst dem Lobbying für bessere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen in Bozen, Rom und Brüssel, bietet der HGV seinen Mitgliedern Dienstleistungen wie beispielsweise Wirtschafts- und Steuerberatung bzw. Steuerbuchhaltung, Lohnbuchhaltung und Rechtsberatung an. Im Bereich Weiterbildung organisiert der HGV jährlich hunderte von praxisorientierten Kursen und Seminaren. Darüber hinaus kommen die HGV-Mitglieder aufgrund von Rahmenabkommen mit Drittanbietern in den Genuss von geldwerten Vorteilen. Für 2010 sind die Senkung der Mehrwertsteuer für gastgewerbliche Dienstleistungen und Nebenleistungen, das Vorantreiben des Bürokratieabbaus und die Lockerung urbanistischer Bindungen vorrangige Ziele.
 

Burgschwaiger

Wolfgang Burgschwaiger
Alpinresort & Spa Übergossene Alm, Dienten am Hochkönig 

Zurück in die Zukunft: Rückblick und Ausblick im WorldWideWeb
Beim ÖHV-Hotelierkongress 2000 in St. Wolfgang hat Wolfgang Burgschwaiger die Homepage der Übergossenen Alm vorgestellt. Damals wurden schon  ATS 100.000 in die Homepage investiert.Durch die erstmalige Verwendung von virtuellen Bildern in Österreich und der Implementierung vieler innovativer Serviceleistungen war  Wolfgang Burgschwaiger der Vorreiter in Sachen Internet und Tourismus. Dies wurde auch durch einige nationale und internationale Preise bestätigt. Im Jahr 2007 hat Wolfgang Burgschwaiger als erster Hotelier ein Hotel in der virtuellen Welt „Second Life“ eröffnet. Der Besuch war mäßig, aber die Aufmerksamkeit in den Medien war sehr groß und es konnte der Hype um „Second Life“ im positiven genutzt werden. Das Hotel wurde nach der geplanten Testphase von drei Monaten wieder geschlossen. Diese virtuellen Spielwelten sind heute den eingefleischten Fans vorbehalten, aber dreidimensionale Darstellungen wie Google Earth nehmen an Bedeutung zu. Eine aktuelle Entwicklung, wenn nicht sogar eine Revolution des Internets ist Social Media. Unter Social Media oder Web 2.0 versteht man die neue Art der Kommunikation im Internet mit denen die User miteinander kommunizieren. Die  wichtigsten Plattformen für den Tourismus sind Facebook, Twitter, Holidaycheck und Tripadvisor. Vor Jahren konnte der Unternehmer bestimmen, welche Information über sein Unternehmen im Internet erscheinen. Jetzt schreiben, beurteilen und kommunizieren die User über das Unternehmen selber. Die Kommunikationshoheit ist vom Unternehmer zum User gewandert. Die User glauben einem anderen User mehr und stützen Ihre Urlaubsentscheidungen auf den Erfahrungen und Berichten anderer User. Social Media kann nicht als Verkaufskanal gesehen werden, sondern ist die neue Art der Kommunikation. Agieren oder Reagieren ist hier die große Herausforderung.

Die Präsentation zum Download finden Sie hier.

Lanner

Reinhard Lanner
Ferienregion Lammertal Dachstein West

Warum Destinationswebseiten an Bedeutung verlieren und was man dagegen tun kann

Google und Microsoft bringen fast wöchentlich neue Applikationen, von der Suchmaschine „BING“ oder „Google Maps“ über „Google Sidewiki“ bis hin zur „Google Social Suche“. Millionen von Menschen teilen ihre Freizeiterlebnisse in Freundesnetzwerken wie XING, Facebook, StudiVZ und/oder Bewertungsplattformen wie holidaycheck, Tripadvisor, Qype oder Tripwolf. Und Suchmaschinen liefern zukünftig individuelle Suchergebnisse. All das hat enorme Auswirkungen auf das Gästeverhalten beim „Suchen und Buchen“. Das Auslagern von Webaktivitäten an die Agentur wird zukünftig nicht mehr reichen, vielmehr sind Destinationen und ihre Stakeholder gefordert:

  • zu beobachten, was im Web über den eigenen Betrieb und allg. Urlaubswünsche geredet wird
  • sich zu beteiligen, an „Gesprächen“ auf den relevanten Plattformen
  • behilflich zu sein, durch Real-Time Konversation mit Twitter u.ä. sowie Multimedia-
  • Storytelling

Konzentration auf die „Begeisterungsfaktoren“ in der Angebotsgestaltung und vertrauenswürdige Echt-Zeitkommunikation im Web sind zwei Erfolgsgaranten für Destinationen und Hotels.

Die Präsentation zum Download finden Sie hier.  
 

Bolz

Prof. Dr. Norbert Bolz
Technische Universität Berlin, Partner des Trendbüro, Hamburg

 

Hotelkommunikation im Umbruch

Das Internet hat uns alle in ein Zeitalter des Ansehens und der Empfehlungen katapultiert. Die Netzbürger kommentieren, bewerten, filtern und verknüpfen unaufhörlich (zum guten Teil auch ohne es zu merken!); deshalb sind Glaubwürdigkeit und Transparenz die zentralen Werte des Web 2.0. Darauf muss sich gerade auch der Hotelier einstellen, der von Ratings und Rankings bedrängt wird. Faustregel: Umarme, was du nicht verhindern kannst!

 

Konkret heißt das: Profil geht vor Profit. Wer in Zukunft erfolgreich Geschäfte machen will, muss immer erst die Community pflegen. Und das hat gravierende Folgen für das Marketing, das man eigentlich besser „Societing“ nennen sollte. Denn das Marketing des 21. Jahr-hunderts orientiert sich am neuen Mehrwert „linking value“ - Verknüpfung ist alles. Man betrachte nur Google, eBay und Amazon – hier geht es fast ausschließlich um „linking“.

Dieses Grundgesetz des Geschäftserfolgs im Internet-Zeitalter wird auch von populären Kommunikationsplattformen wie YouTube, MySpace und Second Life bestätigt; diese neuen Medien faszinieren durch ihren sozialen Mehrwert. Kommunikation ist neben Mobilität die wichtigste Form konkreter Freiheit.

 


ÖHV-Positionspapier 2010/2011
ÖHV-Positionspapier 2010/2011

ÖHV-CoPräsident Sepp Schellhorn überreicht das ÖHV-Positionspapier 2010/2011 an Bundesminister Mag. Dr. Reinhold Mitterlehner

ÖHV-CoPräsident Sepp Schellhorn überreicht das ÖHV-Positionspapier 2010/2011 an Bundesminister Mag. Dr. Reinhold Mitterlehner


anker bottom
ÖHV-Intern Leitbild Team Standorte Statuten
Organigramm Präsidium Präsidenten Generalsekretär Rechnungsprüfer Beirat Vereinsgeschichte
Peter Peer Sepp Schellhorn
Chronologie Präsidenten
Die ÖHV ÖHV Touristik Service GmbH
Lobbyingprojekte Lobbyingerfolge ÖHV-Positionspapiere
Gemeinsam aus der Krise Das Destinationsmanagement der Zukunft Arbeitsmarkmotor Tourismus Konjunkur steuern Mobilität von morgen
Vorarlberg Wien Burgenland Salzburg Oberösterreich Tirol Kärnten Steiermark Niederösterreich
Ihre Vorteile Credo Mitgliedsbeiträge Betrittserklärung
Newsletter Mitgliederzeitung Warnungen / Informationen Beraternetzwerk Recht Hotelklassifizierung Touristische Eckdaten AMS-Kursübersicht Schwerpunktaktion Internet im Tourismus
2010 2009 2008
Newsletter 30 / 31.08.2010 (Sondernewsletter) Newsletter 29 / 26.08.2010 Newsletter 28 / 05.08.2010 (Sondernewsletter) Newsletter 27 / 22.07.2010 (Sondernewsletter) Newsletter 25 / 01.07.2010 Newsletter 23 / 17.06.2010 Newsletter 21 / 02.06.2010 Newsletter 19 / 20.05.2010 Newsletter 17 / 06.05.2010 Newsletter 16 / 03.05.2010 (Sondernewsletter) Newsletter 15 / 30.04.2010 (Sondernewsletter) Newsletter 14 / 22.04.2010 Newsletter 13 / 15.04.2010 (Sondernewsletter) Newsletter 12 / 09.04.2010 Newsletter 10 / 12.03.2010 Newsletter 09 / 25.02.2010 Newsletter 08 / 10.02.2010 Newsletter 07 / 03.02.2010 Newsletter 06 / 01.02.2010 Newsletter 05 / 29.01.2010 (HK10 Befragung) Newsletter 04 / 27.01.2010 Newsletter 03 / 19.01.2010 (Bankenplattform) Newsletter 02 / 08.01.2010 (EC-Karten Problem) Newsletter 01 / 07.01.2010 (HK10)
Newsletter 11 / 25.03.2010
Newsletter 43 / 02.12.2009 (HK10 II) Newsletter 42 / 25.11.2009 Newsletter 41 / 17.11.09 (Umfrage) Newsletter 40 / 11.11.09 Newsletter 39 / 4.11.09 (HK-Newsletter) Newsletter 38 / 28.10.09 Newsletter 37 / 21.10.09 (Produktnewsletter) Newsletter 36 / 15.10.09 Newsletter 35 / 2.10.09 Newsletter 34 / 18.9.09 (Sondernewsletter) Newsletter 33 / 16.9.09 Newsletter 32 / 11.09.09 Newsletter 31 / 02.9.09 Newsletter 30 / 21.8.09 Newsletter 29 / 14.08.09 (Sondernewsletter) Newsletter 28 / 31.07.09 (Sondernewsletter) Newsletter 27 / 27.7.09 (Sondernewsletter) Newsletter 26 / 17.7.09 Newsletter 25 / 1.7.09 Newsletter 24 / 17.6.09 Newsletter 23 / 4.6.09 Newsletter 22 / 4.6.09 Newsletter 21 / 3.6.09 (Sondernewsletter) Newsletter 20 / 2.6.09 (Sondernewsletter) Newsletter 19 / 20.5.09 Newsletter 18 / 14.5.09 Newsletter 17 / 6.5.09 Newsletter 16 / 5.5.09 (Sondernewsletter) Newsletter 15 / 21.4.09 Newsletter 14 / 15.4.09 (Sondernewsletter) Newsletter 13 / 1.4.09 Newsletter 12 / 26.3.09 (Sondernewsletter) Newsletter 11 / 23.3.09 (Sondernewsletter) Newsletter 10 / 18.3.09 Newsletter 9 / 4.3.09 Newsletter 8 / 24.2.09 (Slbg-Wahlkampf) Newsletter 7 / 18.02.09 Newsletter 6 / 09.02.09 Newsletter 5 / 04.02.09 Newsletter 4 / 29.1.09 (HK09 Nachlese) Newsletter 3 / 26.1.09 (HK09 Befragung) Newsletter 2 / 23.1.09 (Warnung) Newsletter 1 / 7.1.09
Newsletter 44 / 17.12.08 Newsletter 43 / 11.12.08 Newsletter 42 / 10.12.08 Newsletter 41 / 27.11.08 Newsletter 40 / 18.11.08 (Umfrage) Newsletter 39 / 13.11.08 Newsletter 38 / 04.11.08 Newsletter 37 / 29.10.08 Newsletter 36 / 15.10.08 Newsletter 35 / 01.10.08 Newsletter 34 / 17.09.08 Newsletter 33 / 10.9.08 (Produktnewsletter) Newsletter 32 / 03.09.08 Newsletter 31 / 20.08.08 Newsletter 30 / 08.08.08 (Warnung) Newsletter 29 / 08.08.08 (Sondernewsletter) Newsletter 28 / 23.07.08 (Warnung) Newsletter 27 / 22.07.08 (Warnung) Newsletter 25 / 16.07.2008 Newsletter 24 / 04.07.2008 Newsletter 23 / 02. 07. 08 Newsletter 22 / 02.07.2008 (Sondernewsletter) Newsletter 21 / 24 06 08 (Sondernewsletter) Newsletter 20 / 19.06.08 Newsletter 19 / 16.06.08 (Sondernewsletter) Newsletter 17 / 05.06.08 Newsletter 16 / 21.05.08 Newsletter 15 / 07.05.2008 Newsletter 14 / 23.04.2008 Newsletter 12 / 09.04.08 Newsletter 11 / Guide 08/09 Newsletter 10 / 26.03.08 Newsletter 9 / 17.03.08 Newsletter 8 / 05.03.08 Newsletter 7 / 20.02.08 Newsletter 6 / HK08 (Nr. 4) Newsletter 4 / 23.01.08 Newsletter 3 / 17.01.08 (Sondernewsletter) Newsletter 1 / HK08 (Nr. 3)
die lobby Mediadaten
Archiv 2009 Archiv 2010
Baumanagement Betriebsnachfolge Controlling & Budgetierung Destinationsmanagement Energie & Umwelt Housekeeping Investition & Finanzierung Machbarkeitsstudien Marketing & Sales Mitarbeitermanagement (HRM) Mystery Guesting Qualitätsmanagement Steuerberatung Strategieentwicklung Technologie Unternehmensbewertung Unternehmensführung/Management Wellness & Spa
Allgemeines/Operatives Storno/AGBHs Reservierung Haftung Mitarbeiter Urheber Internet
Marketing & Vertrieb Aufenthalt & Abrechnung Finanz & Recht Mitarbeiter Infrastruktur
ÖHV-Hotelguide ÖHV-Reiseplattform www.first-austrian-hotels.com Web-Booking-Engine Channel-Management-Software Online Vermarktung Tiscover Inhouse-Workshop Web 2.0 & Social Web Ihr Erfolg im Internet Adress.Check
Kreditkarten / EC-Karten Currency Choice Stornoversicherung Versicherung für Visum Internet & Infotainment Sky Hotel Entertainment protel Hotelsoftware
Bankencheck Generali Versicherung Gratis Rechtsauskunft Benchmarking Übersicht Hotelbenchmarking Lohnbenchmark Stahr Stahr.net Energieabgabenvergütung Basel II Hotel Tuning
Jobportal Mitarbeitermanagement Software Mitarbeitervorsorgekasse
Energiemanagement Kapsch Business Solutions Premium TV-Geräte Hotel-Fitnessanlagen
Akademien Inhouse-Workshop Web 2.0 & Social Web ÖHV-Praktikerseminare ÖHV-Lehrgang Online Vertrieb & Social Media ÖHV-Trainee
Abteilungsleiter-Akademie (AKA) Unternehmer-Akademie (UNA) Diplomunternehmer-Akademie (DUA) Lehrlings-Akademie
Termine: ÖHV-Praktikerseminare Nachlesen: ÖHV-Praktikerseminare
ÖHV-Hotelierkongress 2011 ÖHV-Hotelierkongress 2010
Kongressprogramm Kongressnachlese Partner Fotos Facebook Video der kongress '10 zum Nachlesen
ÖHV-Social Media Leitfaden ÖHV-Webmarketingstudie ÖHV-Broschüre "Japan meets Austria" ÖHV-Studie "future hotel" ÖHV-Destinationsstudie Energiemanagement in der Hotellerie und Gastronomie ÖHV-Broschüre "Arabia meetsAustria" ÖHV-Leitfaden Hotelsoftware ÖHV-Broschüre "Russia meets Austria" ÖHV-Broschüre "India meets Austria" ÖHV-Broschüre "China meets Austria" Hotel Safety Manual ÖHV-Wellnessleitfaden
Aktuelle News Pressearchiv Pressespiegel Bildmaterial Termine
Archiv 2009 Archiv 2008