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Taten statt Worte beim Tourismusgipfel: Branche erwartet Lösungen statt 100. Problemaufriss
Presse

Taten statt Worte beim Tourismusgipfel: Branche erwartet Lösungen statt 100. Problemaufriss

Der hochrangig besetzte Tourismusgipfel weckt hohe Erwartungen.

19. Februar 2020

Hoch ist die Erwartungshaltung im Tourismus zum Branchengipfel mit den Ministerinnen Köstinger (Tourismus), Schramböck (Wirtschaft) und Aschbacher (Arbeit) sowie WKÖ-Präsident Mahrer: „Nachdem die Probleme seit Jahren bekannt sind, erwarten wir konkrete Lösungen mit Budget und Zeitplan“, freut sich Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung, auf Taten statt Worte. Laut IHS braucht die Hotellerie 60.000 Mitarbeiter mehr bis 2023. Laut WIFO steigen die Löhne um 4% pro Jahr, die Lohnnebenkosten um 5,6%. Die wichtigsten Hebel:

 

Hebel Entbürokratisierung: bei der Lohnverrechnung, bei der Ausgabe von e-Cards für Saisonmitarbeiter usw.: Praxis-Check von Behördenprozesse mit Unternehmern vorab!

 

Hebel Entlastung: sofortige Prüfung aller Lohnbestandteile auf Verhältnismäßigkeit

 

Hebel Kinderbetreuung: Die Kinderbetreuungszeiten gehen am Bedarf vorbei: 1/3 aller Berufstätigen in Österreich arbeitet abends oder am Wochenende.

 

Hebel Mitarbeiterunterkünfte: ein Impulsprogramm für Mitarbeiterunterkünfte: Unternehmen belohnen, die Mitarbeitern attraktive Rahmenbedingungen bieten, statt sie steuerlich zu bestrafen!

 

Hebel Lehre: Keine Lehrberechtigung für schwarze Schafe! Feststellungsbescheide befristen!

 

Hebel Arbeitslose: Gute Arbeitgeber ins Rampenlicht, erfolgreiche Projekte wie die überregionale Vermittlung verstärkt – ohne Unterstellungen an Arbeitslose oder mitarbeitersuchende Betriebe!

 

Hebel Asylberechtigte: „30.000 Asylberechtigte sind arbeitslos. Nicht alle sind prädestiniert für den Tourismus, aber mir kann keiner erzählen, dass wir das Potenzial ausschöpfen“, so Reitterer.

Martin Stanits

Martin Stanits

Leitung Public Affairs & UnternehmenssprecherE-Mail senden+43 1 5330952-20
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