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ÖHV-Veit zu Schellhorn: Grüner Leuchtturm-Flughafen statt Arbeitsplatzvernichtung in Salzburg
Presse

ÖHV-Veit zu Schellhorn: Grüner Leuchtturm-Flughafen statt Arbeitsplatzvernichtung in Salzburg

Das Regierungsübereinkommen lässt genug Platz für eine grüne Modernisierung des Flughafens.

18. Dezember 2019

LH-Stv. Heinrich Schellhorns Vorstoß gegen Investitionen in den Salzburger Flughafen ist für Walter Veit, Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), an Absurdität nicht zu überbieten: „Die Abfertigungshalle ist mit 53 wirklich in die Jahre gekommen, anderes muss zumindest genauso dringend saniert werden und lässt sich nicht mit Investitionen in die Regionalbahn abtauschen. Das ist, als würde ich anstelle des kaputten Kühlschranks ein Fahrrad kaufen“, wundert sich Veit über die Unsachlichkeit der Aussagen: Salzburger und Gäste fliegen dann ja nicht weniger. Sondern von oder nach München statt Salzburg und stoßen noch mehr CO2 aus.

 

Regierungsverantwortung ist Verpflichtung zu zuverlässiger Politik

Absicherung und Weiterentwicklung des Flughafens samt Bewilligung und Finanzierungskonzept für Abflugs- und Ankunftsterminal sind aus gutem Grund im Koalitionsvertrag festgeschrieben: „Da hat Schellhorn ja zugestimmt. Diese Kehrtwende torpediert nicht nur die Regierungsarbeit in Salzburg, sondern auch die Regierungsverhandlungen auf Bundesebene. Das ist für jeden politischen Gegner ein gefundenes Fressen“, sieht Veit einen Vorgeschmack „auf das, was kommen kann“.

 

Vereinbarten Weg weitergehen, Tempo verhandelbar

Freilich sei Wirtschaften ohne ökologische Komponente heute undenkbar: „Aber das darf nicht heißen, dass wir unsere Infrastruktur verfallen lassen müssen. Intelligente Konzepte zur Reduktion von Emissionen und Lärm sind erfolgversprechender als ‚flygskam‘-Populismus“, verweist Veit darauf, dass auch überzeugte Grüne „angeblich ab und zu fliegen“: „Werden wir der grünste Flughafen der Welt. Als ökologischer Leuchtturm mit Vorbildwirkung bewegen wir mehr als mit einer Retro-Stillstandspolitik, die Arbeitsplätze vernichtet.“

Martin Stanits

Martin Stanits

Leitung Public Affairs & UnternehmenssprecherE-Mail senden+43 1 5330952-20
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