Zum Inhalt
ÖHV-Umfrage: Umsatzersatz ist treffsichere COVID-19-Hilfe
Presse

ÖHV-Umfrage: Umsatzersatz ist treffsichere COVID-19-Hilfe

Best case in Sachen Beantragung, Geschwindigkeit und Auszahlung. ÖHV-General Gratzer sieht in digitaler Abwicklung Vorbild für andere Hilfsmaßnahmen.

17. November 2020

Laut aktueller ÖHV-Mitgliederumfrage wird der Umsatzersatz als Messlatte für andere Hilfsmaßnahmen gesehen, fasst ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer die Ergebnisse zusammen. Mit über 500 Teilnehmern zeigt sich ein klares Bild: Die Befragten bewerteten die jüngste Coronahilfe mit überwiegender Mehrheit (75%) als sehr gut bzw. gut: „Hier wurde sehr viel richtig gemacht. Vor allem die unkomplizierte Beantragung über finanzonline und die rasche Bereitstellung der Mittel erleichtern den Betrieben, das Weihnachtsgeld an die Mitarbeiter auszuzahlen“, so Gratzer. Durchschnittlich erhalten die Hotels rund 230.000 Euro in der Zeit der Schließung im November.

 

Weitere Hilfen dringend nötig

Über das Jahr gerechnet bleiben die allermeisten Betriebe dennoch tief in den roten Zahlen: „Der große Reichtum bricht in diesem Krisenjahr nach 80% Umsatzersatz für ein Monat nicht aus“, verweist der Branchensprecher auf das zu erwartende Nächtigungsminus von 40% für das Gesamtjahr 2020. Die aktuelle ÖHV-Umfrage zeigt jedoch auch, dass viele große Betriebe und vor allem die Stadthotellerie noch dringend weiter Maßnahmen benötigt. „Gerade in Wien sind viele große Hotels unter einer Betriebsgesellschaft gebündelt, der Umsatzersatz ist hier meist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, so Gratzer. Er braucht hier dringend weitere Hilfsmaßnahmen, denn viele Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand.

 

Rasch und unbürokratisch: Auch Vergütung nach Epidemiegesetz digitalisieren

Zur Rettung von Betrieben und Arbeitsplätzen sollen alle Hilfsmaßnahmen rasch und unkompliziert, digital und zentral abgewickelt werden: „Die Vergütungen nach dem Epidemiegesetz sind nach Monaten noch immer ausständig. Auf den Bezirkshauptmannschaften liegen tausende Anträge, die nicht abgearbeitet werden können, weil das Contact Tracing Priorität hat. Mit finanzonline wäre das schon längst abgewickelt“, ist Gratzer überzeugt. Die ÖHV schlägt daher eine rasche und unbürokratische Abwicklung nach dem Muster des Umsatzersatzes vor. „Das würde den Veraltungsapparat massiv entlasten.“

 

Martin Stanits

Martin Stanits

Leitung Public Affairs & UnternehmenssprecherE-Mail senden+43 1 5330952-20
Zur Hauptnavigation
PrintShare

Diesen Artikel teilen

Das geistige Eigentum an allen Texten, Bildern und Videos auf dieser Website liegt bei der Österreichischen Hoteliervereinigung oder wurde mit Genehmigung des jeweiligen Inhabers der entsprechenden Rechte verwendet. Es ist gestattet, diese Website zu betrachten, Extrakte auszudrucken, auf die Festplatte Ihres Computers zu speichern und an andere Personen weiterzuleiten. Es ist jedoch nicht gestattet, die Inhalte kommerziell zu nutzen oder Inhalte – auch in Teilen – in Publikationen zu verwenden. Weitergehende Rechte sind mit der Nutzung dieser Website nicht verbunden. Die Österreichische Hoteliervereinigung ist nicht verantwortlich für fremde Inhalte von Websites, auf die von dieser Seite verwiesen wird.