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ÖHV: Sommer teilweise stark über Erwartungen, Hilfsprogramme stärken Optimismus
Presse

ÖHV: Sommer teilweise stark über Erwartungen, Hilfsprogramme stärken Optimismus

Verlängerung von 5% USt, Kurzarbeit und Corona-Tests, Pläne für Weihnachtsmärkte, Kongresse, Ski und Luftfahrt sollen Sicherheit bringen.

28. August 2020

Ein bundesweiter Nächtigungsrückgang um 17,4% und 73,3% in Wien im Juli ist kein Ruhepolster, schon gar nicht nach dem zehnwöchigen Komplettausfall im Frühjahr. „Teilweise liegen wir wirklich stark über den Erwartungen und niemand freut sich darüber mehr als wir. Aber wir fahren weiter auf Sicht, die Prognosen sind extrem kurzfristig. Wir sind noch lange nicht über den Berg“, erinnert ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer an die Löcher, die Corona in die Kassen aller Betriebe in Österreichs Tourismusregionen gerissen hat. „31 Mio. verlorene Gästenächte holt keiner auf. Im Gegenteil, wir müssen weiter mit schwankenden, regional sinkenden Einnahmen rechnen. Bis wir wieder in gewohnten Bahnen denken und arbeiten, braucht es noch einige Anstrengungen.“

 

Nachfrage-Erholung regional besser als erwartet, Hilfsprogramme greifen

Positiv sticht hervor, dass die Nachfrage im Juli über den Prognosen liegt und die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung greifen: „Mehr Sicherheit und Erfahrung im Umgang mit Corona hat viele Gäste zu kurzfristigen Buchungen motiviert. Die spürbare Entlastung durch Kurzarbeit, Fixkostenzuschuss und die anderen Instrumente zur Krisenbewältigung führen zu mehr Sicherheit in den Betrieben. Wir sind auf dem richtigen Weg, auch wenn es kein leichter ist“, so Reitterer.

 

Maßnahmen adaptieren, wo möglich und nötig

Einfach werde die Rückkehr zur Normalität nicht, der Herbst und der Winter mit mehr Aufenthalten in Innenräumen wohl zur Herausforderung: „Mehr Sicherheit und Planbarkeit würden da helfen, von längerer Kurzarbeit für den Stadt- und Kongresstourismus und der 5%-USt über den Jahreswechsel hinaus und Corona-Tests für Mitarbeiter und Gäste, solange sie nötig sind.“ Wichtig wäre außerdem Klarheit für Veranstaltungen in Innenräumen und im Freien, etwa Weihnachtsmärkte, für den Skitourismus generell und eine international abgestimmte Vorwärtsstrategie für die Luftfahrt: „Alles natürlich unter dem Aspekt von Gesundheit und Sicherheit: Das geht vor!“

 

Martin Stanits

Martin Stanits

Leitung Public Affairs & UnternehmenssprecherE-Mail senden+43 1 5330952-20
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