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EU-Programm: ÖHV-Ausbildungsoffensive in Kroatien und Slowenien
Presse

EU-Programm: ÖHV-Ausbildungsoffensive in Kroatien und Slowenien

„Es ist so einfach, und alle profitieren“, freut sich ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer über die Erasmus Hotel Academy. Dieses Projekt der Österreichischen Hoteliervereinigung mit kroatischen und slowenischen Tourismus-Ausbildern wird von der EU-kofinanziert.

22. November 2019

Seit September 2018 und noch bis März 2021 macht die grenzüberschreitende Initiative den Branchennachwuchs aus den Teilnehmerstaaten fit für die internationale Qualitätshotellerie. Gelernt wird mobil und flexibel: „Wir servieren die Theorie in kleinen Happen, die sich auch zwischendurch gut lernen lassen“, spricht Gratzer ganz gezielt die junge Generation an: „Die ist weltoffen und mobil.“

 

Neue Mitarbeiter sollen optimal integriert werden

Das klar deklarierte Ziel des EU-Projekts sind Programme für mobile Learning zum effektiven Onboarding von Mitarbeitern mit wenig oder auch ohne Branchenkenntnis: „Neue Mitarbeiter sollen rasch in die Betriebe integriert werden. Das ist vor allem für Ferienhotels immer wieder eine Herausforderung“, so Gratzer. Gleichzeitig wird zusätzliches Mitarbeiterpotenzial gehoben: „Vor allem für den Winter sehen wir hier Chancen für beide Seiten.“

 

Tourismusausbilder vor Ort, Qualitätssicherung in Wien

Als Kooperationspartner wurden kroatische und slowenische Aus- und Weiterbildungsanbieter mit Tourismusfokus ausgewählt, das Mitteleuropäische Ausbildungszentrum Toplice, das Erudio Bildungszentrum Ljubljana, das Aspira College für Management und Design Split und die Therme Tuhelj. Für die Qualitätssicherung ist AOT Consulting aus Wien mit an Bord.

 

Fünf Berufe zum Start

Grundlage dafür waren breit angelegte Befragungen von Hunderten Gästen, Mitarbeitern und Managern in allen drei Ländern. Gefragt wurde nach Kenntnissen und Fähigkeiten, Einstellungen und den Erwartungen jeder Gruppe an die anderen: „Da wird die zum Teil doch sehr unterschiedliche Hotelkultur der Teilnehmerländer gut sichtbar. Damit lässt sich sehr gut arbeiten“, so Gratzers erstes Zwischenresümee. Darauf basiert die Entwicklung der Lerninhalte für Concierges und Zimmermädchen, Hotel Diplomacy Manager, Hotelanimateure und Bellboys – eines der ersten Ergebnisse der Analyse. Nach Erstellung und Aufbereitung der Lerninhalte für die Apps geht es in die Testphase mit zehn Teilnehmern je Land, nach der Evaluierung startet die Ausbildung im großen Stil. Ob die Teilnehmer die nächste Sprosse auf der Karriereleiter in Österreich erklimmen wollen oder im Heimatland, ist für die Teilnahme nicht entscheidend.

 

 

Martin Stanits

Martin Stanits

Leitung Public Affairs & UnternehmenssprecherE-Mail senden+43 1 5330952-20
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