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4, 5 oder 6 Tage: Arbeitszeitmodelle in der Hotellerie

4, 5 oder 6 Tage: Arbeitszeitmodelle in der Hotellerie

Abhängig von der wöchentlichen Aufteilung der Arbeitszeit ergeben sich diverse Folgen für die Normalarbeitszeit bzw. für den Anfall von Überstunden.

Autor: Dr. Günter Steinlechner, Jurist und Unternehmensberater, Spezialgebiet Arbeitsrecht

Der Hotelier als Arbeitgeber vereinbart mit seinen Vollzeitkräften im Arbeitsvertrag ein Ausmaß der wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden. Gleichzeitig muss er festlegen, auf wie viele Tage in der Woche die 40 Stunden aufgeteilt werden, wie viele Tage in der Woche die Mitarbeiter also arbeiten müssen. Abhängig davon ergeben sich nämlich unterschiedliche Folgen für die Normalarbeitszeit bzw. für den Anfall von Überstunden und damit schlussendlich für die Bezahlung der Arbeitszeit.

4-Tage-Woche

Eine 4-Tage-Woche liegt vor, wenn die gesamte Wochenarbeitszeit von 40 Stunden regelmäßig auf vier Tage verteilt wird.

An welchen 4 Tagen in der Woche gearbeitet wird, ist frei vereinbar. Die 4 Tage müssen nicht zusammenhängen. Es muss aber jedenfalls eine Wochenruhe von 36 Stunden gewährleistet sein.

Der Vorteil der 4-Tage-Woche für den Arbeitgeber besteht darin, dass die tägliche Normalarbeitszeit 10 Stunden betragen kann, ohne dass Überstunden anfallen. Der Vorteil der 4-Tage-Woche für den Arbeitnehmer besteht darin, dass er in jeder Woche 3 freie Tage hat.

In einem 2-Wochen-Rhythmus können die 4 Arbeitstage und die 3 freien Tage auch geclustert werden:

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Mag. Maria Wottawa

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