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Corona-Auflagen für Hotellerie und Gastronomie
Corona

Corona-Auflagen für Hotellerie und Gastronomie

Die Bundesländer Salzburg, Tirol und Vorarlberg haben die Sperrstunde auf 22 Uhr vorverlegt, wobei in Salzburg und Vorarlberg Hotelgäste ausgenommen sind. Wien, Salzburg, Tirol, Niederösterreich (für orange Bezirke) und Oberösterreich haben Regelungen für die verpflichtende Registrierung von Gastronomiegästen eingeführt. Und ab 23.10. dürfen Gastro-Gäste nur mehr in Gruppen bis 6 Erwachsene eingelassen werden und ab 50 Verabreichungsplätzen ist ein Präventionskonzept erforderlich.

19. Oktober 2020

Achtung

  • Je nach Corona-Ampel und der konkreten Situation vor Ort können in bestimmten Bezirken restriktivere Maßnahmen gesetzt werden!

  • Beginnend mit 23. Oktober gilt (vorerst für 4 Wochen):

    Der Betreiber darf Besuchergruppen in geschlossene Räume nur einlassen, wenn diese aus maximal 6 Erwachsenen (statt 10) zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder bestehen.

    Konsumation vor dem Lokal nach der Sperrstunde wird untersagt.

    Verpflichtendes Präventions-/Hygienekonzept für Betriebe mit mehr als 50 (statt bisher 200) Verabreichungsplätzen.

Gastronomie

Für die Gastronomie gelten folgende Regelungen:

Sperrstunde:

  • Aufgesperrt werden darf grundsätzlich zwischen 05:00 und 01:00 Uhr.
  • Die Sperrstundenregelung gilt auch für geschlossene Gesellschaften und Veranstaltungen, bei denen Speisen & Getränke verabreicht werden.
  • Achtung: Aufgrund der steigenden COVID-Infektionszahlen wurde die Sperrstunde in der Gastronomie mit 25.09.2020 in den Bundesländern  Salzburg, Tirol und Vorarlberg auf 22:00 Uhr vorverlegt. Ab 29.09. gelten diesbezüglich aber die Verordnungen der Länder und die sehen in Salzburg und Vorarlberg Ausnahmen für Hotelgäste  vor. Hier die betreffende Verordnung für Salzburg (gültig bis 18.10.2020) und Vorarlberg.

Verpflichtende Gästeregistrierung:

  • In Wien wurde die verpflichtende Gästeregistrierung mit 28.09.2020 eingeführt. Die Stadt bietet dafür und für die Registrierung der Mitarbeiter Formulare an und hat FAQs  aus Gastgeber- und Gast-Sicht ausgearbeitet.
  • In Niederösterreich  gibt es diese Verpflichtung in (lt. Corona-Ampel) orangen Bezirken seit 05.10.2020. Nächtigungsgäste in Beherbergungsbetrieben sind ausgenommen.
  • Der Betreiber einer Betriebsstätte des Gastgewerbes in Salzburg darf seit 17.10. das Betreten der Betriebsstätte für Kunden in der Zeit zwischen 05:00 Uhr und 22:00 Uhr zulassen, wenn der Betreiber nur solchen Personen Speisen & Getränke zum Verzehr vor Ort verabreicht, die ihm zum Zweck der behördlichen Kontaktverfolgung ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer) überlassen, und er das Datum sowie die Uhrzeit des Betretens der Betriebsstätte durch die jeweilige Person vermerkt. Beherbergungsgäste von Beherbergungsbetrieben müssen nicht registriert werden und können bis 01:00 Uhr bewirtet werden.
  • In Tirol gilt ab Montag, 19. Oktober für Gastronomiebetriebe eine Registrierungspflicht als Voraussetzung für die Öffnung. Gäste haben den Familien- und den Vornamen sowie die Telefonnummer bekanntzugeben. Im Fall von Besuchergruppen, die aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, genügt die Bekanntgabe der Daten von nur einer dieser Besuchergruppe angehörigen erwachsenen Person. Die Kontaktdaten sind mit Datum und Uhrzeit des Betretens der Betriebsstätte bzw. der Einrichtung zu versehen und, soweit vorhanden, auch die Nummer des Verabreichungsplatzes, den die Kunden eingenommen haben, zu vermerken. Die Registrierungspflicht gilt nicht für das Betreten von gastronomischen Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben durch Beherbergungsgäste.
  • In Oberösterreich tritt mit 20.10.2020 die Registrierungspflicht für Restaurantgäste in Kraft. Das Betreten von Betriebsstätten sämtlicher Betriebsarten der Gastgewerbe in geschlossenen Räumen einschließlich gastronomischer Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben ist dann nur unter der Voraussetzung zulässig, dass der Kunde spätestens vor der Konsumation in der Betriebsstätte seinen Familien- und Vornamen, Adresse, Telefonnummer und, soweit vorhanden, die E-Mail-Adresse angibt. Im Fall von Besuchergruppen, die aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, genügt die Bekanntgabe der Daten von nur einer dieser Besuchergruppe angehörigen erwachsenen Person.

  •  Wir empfehlen das neue Tool zur Gästedatenverwaltung "darfichrein.at".

Sonstige Regelungen:

  • Der Betreiber darf Besuchergruppen nur einlassen, wenn diese aus maximal zehn Erwachsenen zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder minderjährigen Kindern, gegenüber denen Aufsichtspflichten wahrgenommen werden, oder aus Personen bestehen, die im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Der Betreiber hat sicherzustellen, dass die Konsumation von Speisen und Getränken nicht in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle erfolgt.
  • In geschlossenen Räumen ist die Konsumation von Speisen und Getränken nur im Sitzen an Verabreichungsplätzen zulässig.
  • Der Betreiber hat die Verabreichungsplätze so einzurichten, dass zwischen den Besuchergruppen ein Abstand von mindestens einem Meter besteht. Dies gilt nicht, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Vom erstmaligen Betreten der Betriebsstätte bis zum Einfinden am Verabreichungsplatz hat der Kunde gegenüber anderen Personen, die nicht zu seiner Besuchergruppe gehören, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Beim Verlassen des Verabreichungsplatzes hat der Kunde gegenüber anderen Personen, die nicht zu seiner Besuchergruppe gehören, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Der Kunde hat in geschlossenen Räumen –ausgenommen während des Verweilens am Verabreichungsplatz –eine den Mund-und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • Die Betreiber sowie deren Mitarbeiter haben bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen eine den Mund-und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet
  • Selbstbedienung ist zulässig, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert werden kann (z.B. wenn Einweg-Handschuhe oder Einweg-Vorlegebesteck verwendet wird oder nach Reinigung der Hände bei einem betreuten Desinfektionsmittelständer unmittelbar beim Buffet).
Mag. Maria Wottawa

Mag. Maria Wottawa

Leitung ThemenmanagementE-Mail senden+43 1 5330952-14

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