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Lehrlingsausbildung in Zeiten von Corona
Corona

Lehrlingsausbildung in Zeiten von Corona

Lehrlinge können auch in Kurzarbeit gehen, wenn ihre Ausbildung sichergestellt ist. Die Lehrzeit verlängert sich dadurch nicht. Mindestens 50 % der ausgefallenen Arbeitszeit sind für ausbildungs- bzw berufsrelevante Maßnahmen zu nutzen. Berufsschulunterricht findet je nach epidemiologischer Lage in Präsenzunterricht oder Distance Learning statt.

31. März 2021

Förderungen für Lehrlinge

  • 100 % Förderung für "Digi-Scheck"

    Beginnend mit 06.04. wird die Teilnahme an Kursen, welche die Inhalte des Berufsbildes oder der Berufsschule sowie berufsbildübergreifende berufliche Kompetenzen vermitteln oder festigen (z. B. in den Bereichen Digitalisierung, Ressourcenmanagement oder Klimaschutz) zu 100 % und einer Obergrenze von 500 Euro je Kurs gefördert. Bis zu 3 Kurse je Lehrling sind pro Kalenderjahr möglich.

Corona-Kurzarbeit für Lehrlinge

  • Kurzarbeit für Lehrlinge ist nur dann möglich, wenn die Ausbildung sichergestellt ist. Dabei sind mindestens 50 % der ausgefallenen Arbeitszeit über den gesamten Kurz­arbeitszeitraum für ausbildungs- bzw berufsrelevante Maßnahmen zu nutzen.
  • Davon ausgenommen sind Zeiten eines Lockdowns. Das heißt: Ist es einem Betrieb in der Zeit des Lockdowns nicht möglich, Lehrlinge, die in Kurzarbeit sind, in Weiterbildungsmaßnahmen mit einem Ausmaß von mindestens 50 % der Ausfallzeit einzusetzen, führt dies zu keiner Rückforderung der Kurzarbeitsbeihilfe.
  • Wird vor dem Ende der Kurzarbeit eine Lehrabschlussprüfung positiv abgelegt, endet die externe Ausbildungsverpflichtung.

ACHTUNG: Verletzt der Betrieb die Verpflichtung zur Ausbildung des Lehrlings, darf das AMS die Kurzarbeitsbeihilfe zurückfordern. Im Durchführungsbericht muss der Betrieb aus diesem Grund darlegen, welche Ausbildungsmaßnahmen der Lehrling in welchem zeitlichen Umfang absolviert hat (z.B. Ausbildungsverbund mit anderen Lehrbetrieben, überbetriebliche Lehrausbildungen, Lehrwerkstätten eines anderen Betriebes, externe Kursmaßnahme bei einem Bildungsträger, einer Berufsschule oder einer berufsbildenden mittleren oder höheren Schule etc.). Dies ist nur dann nicht erforderlich, wenn die Arbeitszeit des Lehrlings während der Kurzarbeit mindestens 80 % betragen hat. Für diese Ausbildungsmaßnahmen können Förderungen in Anspruch genommen werden (z.B. „lehre.fördern“).

Ihre Ansprechpartnerin

Mag. Maria Wottawa

Mag. Maria Wottawa

Leitung MitgliederserviceE-Mail senden+43 1 5330952-14

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