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Hilfe der Bundesländer
Corona

Hilfe der Bundesländer

Die Bundesländer bieten unterschiedliche finanzielle Hilfen für von der Corona-Krise betroffene Betriebe. Hier eine Übersicht.

07. Dezember 2021

Bitte beachten Sie:

  • Zu den Unterstützungsmaßnahmen der Bundesländer gibt es laufend neue Informationen bzw. Änderungen - wir aktualisieren regelmäßig!
    Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung der Österreichischen Hoteliervereinigung ist ausgeschlossen.

Anschubfinanzierung für Hotelleriebetriebe in Wien

  • max. 50.000 Euro pro Betriebsstätte, für Betriebe mit mehreren Betriebsstätten max. 200.000 Euro (laut De-minimis Regelung der EU)
  • Förderkriterien: Alle Betriebsstätten der Fachgruppe Hotellerie mit Ortstaxekonto, die seit 2019 bestehen; Sitz bzw. Betriebsstätte in Wien; geförderte Maßnahmen müssen in Wien umgesetzt werden.
  • Gefördert werden Kosten für Buffet, Getränke, Marketing, Werbung und externe Dienstleistungen.
  • Einreichzeitraum: 01.10.2020 bis 30.06.2022

Für die Maßnahme sind 15 Mio. Euro eingeplant. Hier finden Sie weitere Informationen, Unterlagen bzw. die Richtlinien für diese Maßnahme sowie den Online-Förderantrag.


Sonderbudget WienTourismus

Mit 7 Mio. Euro für Werbemaßnahmen zur Belebung des städtischen Tourismus wird das Budget des WienTourismus kompensiert, das sonst durch den Ausfall großer Teile der Ortstaxe eingebrochen wäre.


Schanigärten: Verlängerung der Gebrauchserlaubnis bis 28.02.22 beantragbar / Gebrauchsabgaben

Die Wiener Schanigärten können auch diese Wintersaison über geöffnet bleiben. Wer eine Gebrauchserlaubnis für einen Sommer-Schanigarten im Jahr 2021 hat, kann diesen mit entsprechender Beantragung bis zum 28. Februar 2022 weiter benutzen.

Auch die Zahlungserleichterungen im Rahmen des Gebrauchsabgabegesetzes und der Wiener Abgabenordnung, die 2020 beschlossen wurden, werden weiterhin – so lange die Krise andauert – gelten. Informationen zu den Erleicherungen rund um die Gebrauchsabgabe finden Sie hier.

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Corona Wien Ausbildungsverbund

Wirtschaftskammer Wien, AK Wien, AMS und waff haben ein Modell für Ausbildungsverbünde entwickelt, das Lehrbetrieben in der Krise die Fortsetzung der Lehrlingsausbildung vorübergehend ohne Kosten ermöglicht. Die Stadt Wien bzw. der waff übernimmt in der Krise die Kosten für die Verbundausbildung betrieblicher Lehrlinge. Die kostenlose Verbundausbildung kann pro Lehrling und Lehrjahr für maximal 16 Wochen vereinbart werden, bei Bedarf ist eine Verlängerung derzeit um maximal 16 Wochen möglich. Aktuell ist das Pilotmodell bis Ende 2022 befristet.

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Corona-Ausbildungspaket 2021 der Stadt Wien

  • Unterstützung für Lehrausbildungsbetriebe in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft: Wird ein neuer Wiener Lehrling aufgenommen, übernimmt die Stadt Wien über die bestehende Bundesförderung von drei Monaten hinaus die gesamten Kosten für das Lehrlingseinkommen im ersten Lehrjahr. Die Ausbildungsbetriebe müssen sich aber im Gegenzug dazu verpflichten, den Lehrling auch nach Ablauf des ersten Lehrjahres weiter auszubilden.
  • Nachhilfekurse und Zusatzqualifikationen für LehrlingeErweiterung des Digi-Schecks durch Verdoppelung der Fördersumme sowie durch Einzelfallförderungen. Mittels einer Informationskampagne und einer Kooperation mit den Wiener Berufsschulen soll allen Lehrlingen mit Lerndefiziten der Zugang zur Unterstützung erleichtert werden.
  • Wiener LehrausbildungsbonusBis zu 3.000 Euro Unterstützung für besonders negativ von der Pandemie betroffene Lehrausbildungsbetriebe

“Stolz auf Wien”-Beteiligung

Im Kampf gegen die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wiener Wirtschaft bietet die Stadt mit der „StolzaufWien BeteiligungsGmbH“ temporäre Firmenbeteiligungen an. Das Kapitalvolumen der Beteiligungsgesellschaft soll vorerst rund 50 Millionen Euro betragen, wobei 20 Millionen Euro von der Stadt Wien kommen. Ebenfalls als Kapitalgeber einsteigen wollen die Wirtschaftskammer Wien sowie private Partner, die weitere 30 Millionen Euro aufbringen werden.

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Bürgschaften

Wachstumsaktion NEU - Finanzierungsvolumen von 10.000 – 200.000 Euro

u.a. Standortbelebungsaktion für Investitionen i.R. neuer oder bestehender Geschäftslokale und Betriebe

Finanzierungsvolumen von 5.000 – 50.000 Euro: Mikrokredit

  • Betriebsmittel- und Investitionskredit
  • Haftungsumfang: 60 % (Wiener Gastroaktion: 50 %); Haftungsreduktion: 20 % alle 12 Monate ab Zuzählung

Finanzierungsvolumen von 50.000 – 560.000 Euro

  • Betriebsmittelkredit: Haftungsumfang: bis zu 60 %, jedoch maximal 280.000 Euro
  • Investitionskredit: Haftungsumfang: bis zu 60 %, jedoch maximal 280.000 Euro
  • Wiener Gastroaktion: Betriebsmittelkredit bzw. Investitionskredit; Haftungsumfang: bis zu 50 % bis zu einer Kredithöhe von 560.000 Euro
  • Betriebsübernahmeaktion: Investitionskredit; Haftungsumfang: bis zu 60 %, jedoch maximal 280.000 Euro

Finanzierungsvolumen von 100.000 – 1.000.000 Euro für Unternehmen über 5 Mio. Euro Jahresumsatz

  • Betriebsmittelkredit: Haftungsumfang: bis zu 60 %, jedoch maximal 500.000 Euro
  • Investitionskredit: Haftungsumfang: bis zu 60 %, jedoch maximal 500.000 Euro
  • Wiener Gastroaktion: Betriebsmittelkredit bzw. Investitionskredit; Haftungsumfang: bis zu 50 % bis zu einer Kredithöhe von 1.000.000 Euro
  • Betriebsübernahmeaktion: Investitionskredit; Haftungsumfang: bis zu 60 %, jedoch maximal 500.000 Euro

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Erleichterungen bei Steuern & Abgaben

Die Stadt Wien ermöglicht Zahlungserleichterungen wie Stundungen und Ratenzahlungen auf Antrag und verrechnet keine Säumniszuschläge, Stundungszinsen und Verspätungszuschläge.

Kommunalsteuer: Die Entlohnung im Rahmen der Kurzarbeit setzt sich aus dem Entgelt für die herabgesetzte Arbeitszeit und dem Entgelt für die ausfallende Arbeitszeit (Kurzarbeitsunterstützung) zusammen. Das Entgelt für die herabgesetzte Arbeitszeit unterliegt der Kommunalsteuer, während die Kurzarbeitsunterstützung von der Kommunalsteuer befreit ist. Die Qualifizierungsunterstützung ist von der Kommunalsteuer ebenso befreit.

> alle Informationen dazu


Weitere Unterstützungsmaßnahmen

  • 4. Corona-Hilfspaket für die Wiener Wirtschaft ab Frühjahr 2021

Vienna Meeting Fund 2021-2023: Sonderförderpaket für WienTourismus und sein Vienna Convention Bureau

Ab Frühjahr 2021 stellt die Stadt Wien eine zusätzliche Förderung in der Höhe von 4 Mio. Euro zur Verfügung, die nicht nur für die Akquise von großen Verbandskongressen, sondern nun erstmals auch für Firmenveranstaltungen eingesetzt werden kann. Dies sei, laut Stadtrat Peter Hanke, eine doppelte Wirtschaftsförderung - einerseits für Unternehmenstagungen, und andererseits für Auftragnehmer wie Hotels, Gastronomie und Eventveranstalter. Vorgesehen ist auch ein Modul zur Förderung der gerade in Pandemiezeiten verstärkt durchgeführten hybriden Veranstaltungen. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Förderung ist, dass die Tagungen entweder in Wiener Hotels oder in gewerbsmäßig am Markt agierenden Locations stattfinden. Hier geht´s zu den Richtlinien für den Vienna Meeting Fund 2021-2023.

> weitere Informationen zum Hilfspaket

  • 14 Mio. Euro Wachstumsinitiative für Digitalisierung, Klimaschutz und Standortbelebung für private Unternehmen, Ausfallbürgschaft über die WKBG (Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank AG)
  • 3 Mio. Euro für Wiener Clubs zur Unterstützung des Comebacks
  • 13 Mio. Euro und 1.000 zusätzliche durch die Stadt vergebene Arbeitsplätze für die Joboffensive 50+

waff stockt Mittel für Arbeitsstiftungen auf

> weitere Informationen

 

Wiener Wirtschaftsagentur - Zusammenfassung der Hilfen

Burgenland Card Bonusticket

Gäste, die zwischen dem 01. Oktober 2021 und 30. April 2022 (letztmögliche Anreise für die Geltendmachung ist der 27.04.2022) drei aufeinanderfolgende Nächte in einer Burgenland Card-Partnerunterkunft verbringen und Besitzer der Burgenland Card sind, bekommen nach ihrem Aufenthalt einen Nächtigungsbonus von bis zu 75 Euro pro Person rückerstattet. D.h. Anspruch haben jene Gäste, die eine Burgenland Card besitzen - also auch Gäste aus dem Ausland und Kinder ab dem 3. Geburtstag. Beim Burgenland Card Bonusticket kümmern sich die Gäste - nach Bezahlung und Abreise - selbst um die Rückerstattung der Kosten über ein neu konzipiertes, digitales Abrechnungstool (Abrechnung ausschließlich digital möglich). Das Burgenland Card Bonusticket kann im Aktionszeitraum pro Gast nur ein Mal geltend gemacht werden. 

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Förderaktion Tourismus-Praktikum

Förderung von Praktika in touristischen Dienstleistungsbetrieben (De-minimis-Beihilfe)

Mit dieser Förderaktion wird die Schaffung von touristischen Praktikumsplätzen in burgenländischen Unternehmen für Jugendliche bzw. junge Erwachsene, die ein echtes oder unechtes Praktikum absolvieren, unterstützt. Gefördert wird der Bruttomonatslohn des geschaffenen Praktikumsplatzes. Es können bis zu 5 Praktika je Unternehmen gefördert werden. Die Förderung beträgt 60 % der förderbaren Kosten. Es sind maximal 1.300 Euro an monatlichen, förderbaren Kosten anerkennbar. Die Förderung ist eine nicht rückzahlbare Einmalprämie. Der Förderungsantrag ist mit dem dafür vorgesehenen vollständig ausgefüllten Antragsformular bis 30.11.2021 bei der Wirtschaftsagentur Burgenland GmbH einzubringen. Für diese Förderaktion steht ein begrenzter Budgetrahmen zur Verfügung. 

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KWF-Stabilisierungsfonds

Der "KWF Stabilisierungsfonds" ist ein ergänzendes Instrumentarium zu den COVID-19-Förderungsmaßnahmen des Bundes. Im Zuge des "KWF Stabilisierungsfonds" sollen Kärntner Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen aus den Bereichen Gewerbe, Industrie, Handel sowie Tourismus und Freizeitwirtschaft im ersten Schritt Bundesförderungen in Anspruch nehmen und im zweiten Schritt jene unterstützt werden, wo die Hilfestellungen des Bundes nicht mehr greifen. Neben den Förderungen des Bundes sollen die Instrumente Stabilisierungskapital-Darlehen, Stabilisierungskapital-Beteiligung und Stabilisierungsberatung-Zuschuss beitragen, dass Unternehmen, die durch die Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, mit Liquidität unterstützt werden.

  • Stabilisierungsberatungs-Zuschuss
    Damit wirtschaftlich gefährdete Unternehmen wieder stabil werden, ist teilweise eine kostenintensive Beratung von Experten erforderlich. Die Kosten für die Beratung werden bis zu 100 % vom KWF übernommen.
  • Stabilisierungskapital-Darlehen
    Es erfolgt die Gewährung eines Darlehens (auch in eigenkapitalähnlicher Form) für Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Start-Up Unternehmen, um ihre Kapitalstruktur bzw. Bonität zu verbessern. Die Höhe des Darlehens beträgt entweder 25 % des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018-2019 oder 15.000 Euro je Mitarbeiter auf Basis des durchschnittlichen Beschäftigtenstandes 2018-2019 (grundsätzlich wird der jeweils niedrigere Betrag gewährt). Das Darlehen muss an den KWF zurückgezahlt werden. Eine Kombination aus "Stabilisierungskapital – Darlehen" und "Stabilisierungskapital – Bonus" ist möglich – dabei würde ein Teil des Darlehens in einen Zuschuss umgewandelt und somit wäre ein geringerer Betrag an den KWF zurückzuzahlen.
  • Stabilisierungskapital-Beteiligung
    Der KWF übernimmt eine Stille Beteiligung an Unternehmen mit stabiler betriebswirtschaftlicher Ausgangssituation und/oder positiven Erfolgsaussichten, um deren Finanzstruktur bzw. Bonität zu verbessern. Die Höhe der Beteiligung beträgt entweder 25 % des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018-2019 oder 15.000 Euro je Mitarbeiter auf Basis des durchschnittlichen Beschäftigtenstandes 2018-2019 (grundsätzlich wird der jeweils niedrigere Betrag gewährt). Die Beteiligung muss an den KWF zurückgezahlt werden. Eine Kombination aus "Stabilisierungskapital – Beteiligung" und "Stabilisierungskapital – Bonus" ist möglich – dabei würde ein Teil der Beteiligung in einen Zuschuss umgewandelt und somit wäre ein geringerer Betrag an den KWF zurückzuzahlen.

> weitere Informationen

Stabilisierungskapital-Bonus beendet!

Das für den KWF-Stabilisierungskapital-Bonus geplante Budget ist ausgeschöpft. Für Förderungsanträge, die ab dem 01.09.2021 eingereicht werden, wird der Bonus nicht mehr gewährt.

  • Verlängerung des Abrechnungszeitraums

Für Anträge, die bis zum 31.08.2021 in den Programmen Kleinunternehmerzuschuss, Internationalisierungsförderung für KMU, Investitionsförderungen, und Forschung, Entwicklung und Innovation eingereicht wurden, wird der KWF-Stabilisierungskapital-Bonus berücksichtigt.

Für diese Projekte können bezahlte Rechnungen (inklusive Lieferung und | oder Leistung) nicht mehr nur bis 31.12.2021, sondern bis spätestens 28. 02.2023 anerkannt werden. (Die Verlängerung kann nur unter Einhaltung der maximal möglichen Projektdurchführungszeit des zugrunde liegenden KWF-Programms erfolgen. Beim KWF-Programm Kleinunternehmerzuschuss« ist das bspw. ein Jahr.) Diese Ausweitung des Abrechnungszeitraums kommt Unternehmen entgegen, deren Projekte sich aufgrund von Lieferverzögerungen verlängert oder verschoben haben.

Im Programm Investitionsförderungen gibt es zusätzliche Änderungen. Diese Änderungen haben keine Auswirkung auf bis zum 31.08.2021 eingebrachte Anträge.

> Neues zum Stabilisierungskapital-Bonus


Recovery Programm

Eine Initiative von Kärnten Werbung, Wirtschaftskammer Kärnten und Land Kärnten. In den Arbeitsgruppen wurden Verhaltensempfehlungen für Gäste sowie Maßnahmen & Empfehlungen für die Betriebe erarbeitet. Die Daten werden laufend aktualisiert und ergänzt.

> weitere Informationen

Gastgeber in Niederösterreich

Die seit 03.05.2021 beantragbaren Fördercalls unterstützen Qualitätsverbesserungen in KMU der Tourismus- und Freizeitwirtschaft (Gastronomie, Hotellerie, Privatzimmervermieter, Campingbetriebe) mit in Summe drei Millionen Euro.

  • Qualitätstourismus in Niederösterreich:

Förderbar sind ausschließlich den geförderten Vorhaben zurechenbare Investitionen ab 100.000 Euro, die eine substanzielle und ganzheitliche Qualitätsverbesserung in (Teil-)Bereichen darstellen und somit eine Steigerung des „erlebbaren“ Kundennutzens ermöglichen (wie eine Verbesserung der Einrichtung, Umgestaltung des Eingangsbereichs, Neugestaltung des Restaurants, der Seminarräume, Gästezimmer, Garten und Terrasse sowie im Wellness- und Sportbereich). Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss in Höhe von maximal 10 % (maximal 50.000 Euro) der förderbaren Kosten. Die Investition muss bis spätestens 30.06.2022 durchgeführt werden.

Die Antragseinreichung ist bis zur Ausschöpfung der verfügbaren budgetären Mittel, aber längstens bis 31.12.2021, nur über das Wirtschaftsförderungsportal möglich. Die Antragstellung muss vor dem Beginn sämtlicher mit dem Projekt verbundenen Tätigkeiten und Arbeiten erfolgen. Dies betrifft insbesondere auch erste rechtsverbindliche Bestellungen sowie Lieferungen und Leistungen.

> weitere Informationen

Hinweis: Der Fördercall „Zu Gast in Niederösterreich - Gestalten und Verbessern“ (für Investitionsvorhaben ab 5.000 Euro) wurde beendet.  Eine Antragseinreichung ist nicht mehr möglich.


NÖ Konjunkturprogramm

Investitionen in Niederösterreichs Tourismuswirtschaft

  • neue „Tourismusstrategie 2025“
  • die wesentlichen touristischen Angebote Niederösterreichs (Ausflugsziele, touristische Radrouten und Urlaubs-Destinationen) sollen künftig noch besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem erreicht werden können
  • Schwerpunkte in der Regionalförderung werden zu den Themen Mountainbike, Tourismusmobilität, Bergerlebnis und Wandern gesetzt. Auch sollen für wertschöpfungsstarke touristische Erlebniseinrichtungen die Fördersätze angehoben werden.

Weitere Maßnahmen sind u.a.:

  • Erhöhung der Finanzierungshilfen für NÖ-Unternehmen, um Investitionen, Wachstum und Ansiedlungen zu ermöglichen
  • Kapitalstärkung von Unternehmen: das langjährig bewährte Beteiligungsmodell des Landes wird aufgestockt und um nachrangige Darlehen erweitert
  • Die ecoplus Wirtschaftsparks starten eine Nachhaltigkeitsoffensive und werden Photovoltaik-Anlagen sowie thermische Sanierungen massiv ausbauen. Weiters wird ecoplus die ökologischen Betriebsgebietserneuerungen weiter forcieren. Das dazugehörige Aktionsprogramm „Ökologische Standortentwicklung und Betriebsgebietserneuerung“ läuft bis Ende 2021.
  • Das Land Niederösterreich setzt auf den möglichst flächendeckenden Ausbau der Breitbandanbindung. Hierzu wurde im Landtag ein 100-Millionen-Euro-Paket gemeinsam mit den NÖ-Gemeinden für besonders entlegene Gebiete beschlossen.

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Tourismusabgabe (Interessentenbeitrag) wird 2021 ausgesetzt

„Die Aussetzung des Interessentenbeitrags wird mittels Gesetzesänderung in der kommenden Landtagssitzung umgesetzt, sodass die Unternehmen keine zusätzlichen bürokratischen Hürden überwinden müssen", kündigt Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger (ÖVP) an (14.02.21).

> weitere Informationen

Der Landtag von NÖ hat am 25.02.2021 die Änderung des NÖ Tourismusgesetzes 2010 beschlossen: (1) Für die Kalenderjahre 2020 und 2021 ist entgegen § 13 Abs. 4 kein Interessentenbeitrag zu entrichten. (§ 15a Abs. 1) und (2) Das Land NÖ vergütet den Gemeinden die Einnahmen, die durch ein Unterbleiben der Einhebung des Interessentenbeitrages 2020 und 2021 ausfallen. Die Festsetzung der Höhe der Vergütung erfolgt auf Grundlage der für das Jahr 2019 gemäß § 13 Abs. 14 lit. b) abzuführenden Beträge. Die Auszahlung erfolgt von Amts wegen. (§ 15a Abs. 2 l) Bis zum 23.04.2021 erfolgt nun der legitisch notwendige Fristenlauf.

Powerprogramm Tourismus

  • Restart-Kampagne: Oberösterreich Tourismus und den 19 Tourismusverbänden stehen insgesamt knapp 5 Mio. Euro für die Marktbearbeitung in Österreich, Deutschland und Tschechien zur Verfügung.
  • Finanzieller Spielraum für die Tourismusverbände durch vom Land Oberösterreich abgesicherte Vorfinanzierung der erst im November fälligen Tourismusbeiträge.
  • Zusatzbudget von 1 Mio. Euro für Sonderprojekte der Tourismusverbände in den Bereichen Kulinarik und Natur.
  • Zusätzlich zur Investitionsprämie des Bundes steht für Gastronomiebetriebe für Investitionen das Nahversorgungsprogramm des Landes Oberösterreich in Höhe von 3 Mio. Euro zur Verfügung: Gefördert werden materielle (z.B. Gebäude und Betriebs- und Geschäftsausstattung) Investitionen von Unternehmen, die eine Bäckerei, eine Fleischerei, einen Gastronomiebetrieb, eine Konditorei oder einen Lebensmitteleinzelhandel (mit Teil- und/oder Vollsortiment, max. 15 Mitarbeiter in Vollzeitäquialenten) führen. Investitionsschwerpunkte: Neuerrichtung eines Betriebes; Modernisierung und Erweiterung eines Betriebes; Qualitätsverbesserung und Angebotserweiterung; Übernahme eines Betriebes. Berechnungsgrundlage: muss mindestens 15.000 Euro (netto) betragen. Die Landesförderung wird in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen bzw. Zinsenzuschüssen (De-minimis-Beihilfen) gewährt; die Förderungshöhe beträgt max. 15 % der Berechnungsgrundlage. Geltungszeitraum: 01.06.2021 – 31.12.2022
  • Tourismus-Fachkräfte-Programm: Maßnahmen, um aufgrund Corona arbeitslose Menschen aus der Tourismusbranche wieder in Beschäftigung zu bringen und den Betrieben qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stellen zu können.

Verbandsbeitrag unter bestimmten Voraussetzungen stundbar

Für das Beitragsjahr 2021 wurde die Einreichfrist für die verpflichtend elektronische Beitragserklärung bis zum 15.06.2021 verlängert.

Der gesetzliche Zahlungstermin 15.06.2021 bleibt jedoch gleich, außer es wird um Stundung des Beitrages angesucht.

Die jährliche Beitragserklärung ist ab diesem Beitragsjahr verpflichtend elektronisch unter www.salzburg.gv.at/tourismusabgabe einzureichen. 

Gleichzeitig mit der elektronischen Abgabe der Beitragserklärung kann eine Stundung des berechneten Verbandsbeitrages 2021 bis zum 15.06.2023 unter folgenden Voraussetzungen beantragt werden:

  • Es muss ein Verbandsbeitrag 2021 von über 100 Euro zu entrichten sein.
  • Es muss ein Umsatzrückgang von mindestens 30 % im Vergleichszeitraum 01.12.2020 bis 28.02.2021 zu 01.12.2019 bis 29.02.2020 vorliegen. Diese Umsätze sind sofort im Stundungsantrag anzuführen. Die Berechnung wird nach Befüllen der Felder -  wie auch in der Beitragserklärung - automatisch vorgenommen.
  • Wenn für das Beitragsjahr 2021 ein Verbandsbeitrag von über 1.000 Euro zu entrichten ist, muss dem Stundungsansuchen sofort ein geeigneter schriftlicher Nachweis beigefügt werden (in pdf-Form als Beilage hochladen). Diese Angaben und Nachweise müssen im Zeitpunkt der Antragstellung vollständig erstattet werden. Eine spätere Antragstellung ist nicht möglich, ebenso wenig eine Nachreichung von Angaben oder Nachweisen.
  • Beitragspflichtige, welche für das Beitragsjahr 2021 einen Verbandsbeitrag von bis zu 1.000 Euro zu entrichten haben, haben auf Auftrag der Behörde einen geeigneten schriftlichen Nachweis zu erbringen.
  • Der Antrag auf Stundung des Verbandsbeitrages für das Beitragsjahr 2021 bis 15.06.2023 gilt als bewilligt, wenn nicht bis 15.07.2021 ein ablehnender Bescheid erlassen wird.
  • Im Fall der Versagung der Bewilligung ist der Verbandsbeitrag bis 31.07.2021 zu entrichten.
  • Die Stundung endet jedoch mit der Eröffnung einer Insolvenz oder Beendigung der beitragspflichtigen Tätigkeit.

Unterstützungsmaßnahmen der Stadt Salzburg 

Die Stadt Salzburg verzichtet 2021 komplett auf die Einhebung der Gastgarten-Gebühr. Es wird also heuer keine Vorschreibungen mehr geben.

> weitere Informationen

Im Rahmen des zweiten steirischen Corona-Hilfspakets gab es eine Budgeterhöhung (zusätzliche Genehmigung) von 6 Mio. Euro für die bereits vor Corona laufenden Standardförderaktionen der gewerblichen Tourismusförderung für Hotellerie und Gastronomiebetriebe.

Tourismusförderung

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt und beträgt max. 5 % der förderbaren Kosten (= Basisförderung). Im nationalen Regionalförderungsgebiet kann ein Aufschlag von bis zu 2,5 % gewährt werden. Für Projekte unter den Schwerpunkten „Dorfgasthäuser“ und „Mitarbeiterunterkünfte/Einrichtungen für Mitarbeiter“ kann ein Aufschlag von bis zu 2,5 % gewährt werden. Aktuell wird ein zusätzlicher Konjunktur-Bonus von bis zu 5 % gewährt.

Fördernehmer: Kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die entweder im Besitz einer aufrechten Gewerbeberechtigung nach der Gewerbeordnung sind oder erwerbswirtschaftliche Betreiber von touristisch bzw. freizeitwirtschaftlich relevanten Infrastruktureinrichtungen; unter dem Schwerpunkt „Mitarbeiterunterkünfte/Einrichtungen" für Mitarbeiter können auch mittlere Unternehmen im Sinne des EU-Wettbewerbsrechtes berücksichtigt werden.

Gefördert wird:

  • Durchführung wesentlicher qualitätsverbessernder Maßnahmen im Bereich Hotellerie und Gastronomie (mindestens 3-Sterne-Kategorie). Eine Förderung für die Schaffung zusätzlicher Gästebetten ist nicht möglich.
  • Investitionsprojekte zur Aufrechterhaltung und Verbesserung von Dorfgasthäusern, die in der Regel durch ganzjährige Öffnungszeiten gekennzeichnet sind
  • Errichtung neuer bzw. wesentliche Verbesserung/Ausweitung bestehender tourismuswirtschaftlich relevanter Infrastruktureinrichtungen, wobei Projekte von Seilbahnunternehmen von einer Förderung ausgeschlossen sind.
  • Investitionen zur Errichtung neuer bzw. Verbesserung bestehender Mitarbeiterunterkünfte. Eine Förderung ist nur für jene Projektteile möglich, für die nicht Wohnbauförderungsmittel des Landes Tirol angesprochen werden können.

Diese Richtlinie des Landes Tirol gilt bis 30.06.2022; die Anträge müssen spätestens am 31.12.2021 beim Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Wirtschaftsförderung und Fördertransparenz, eingelangt sein. 

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Maßnahmenpaket zur Belebung des Wirtschafts- und Arbeitsmarktstandorts Tirol

  • Tiroler Internationalisierungsförderung zur Verbesserung der internationalen Ausrichtung von Tiroler Unternehmen und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit wird auf KMU der Tourismusbranche ausgeweitet. Gefördert werden dabei Projekte, die sich der Aufnahme internationaler Geschäftsbeziehungen und der Erschließung neuer Märkte widmen. Auch Kosten im Bereich von digitalen Medien können künftig gefördert werden.
  • Begabtenförderung für Lehrlinge wird aufgestockt und auf Lehrlinge im 1. Lehrjahr ausgedehnt.
  • Durch die Arbeitsmarktstrategie 2030 wird die Koordinationsarbeit der amg-tirol gestärkt.

Die Finanzierung - 2 Mio. Euro für Bereich Wirtschaft und 5,6 Mio. Euro für Bereich Arbeitsmarkt - erfolgt aus Mitteln der Konjunkturoffensiven 2020/2021.

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Internationalisierungsförderung

  • Fördergegenstand: u.a. Teilnahme an internationalen Fachmessen und -ausstellungen außerhalb Österreichs, der Internationalisierung dienende Publikationen, Marketingmaßnahmen im Bereich Internationalisierung bzw. für Online-Marketing im Bereich Internationalisierung
  • Basisförderung Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt und beträgt max. 30 % der förderbaren Kosten. Die Summe der förderbaren Kosten muss mindestens 3.000 Euro betragen; die Förderungsbemessungsgrundlage ist mit 50.000 Euro pro Unternehmen und Jahr begrenzt. Nachhaltigkeits- und Technologiebonus möglich.
  • Förderungsnehmer aus dem Tourismus: Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen, wobei sich die Internationalisierungsaktivitäten auf den EU/EWR-Raum beschränken

Diese Richtlinie des Landes Tirol gilt bis 30.06.2022; die Anträge müssen spätestens am 31.12.2021 beim Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Wirtschaftsförderung und Fördertransparenz, eingelangt sein.

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