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Corona-Maßnahmen weiter verschärft
Corona

Corona-Maßnahmen weiter verschärft

Aufgrund der stark steigenden Infektionszahlen wurden die Corona-Maßnahmen mit 25.10. bundesweit verschärft. Ab 01.11. gelten neue Regelungen für die Bestellung von COVID-19-Beauftragten, Präventionskonzepte und die Anzeigepflicht von Veranstaltungen. Das Aus für die Gesichtsvisiere kommt nach einer Übergangsfrist mit 07.11. In einigen Bundesländern gelten zusätzlich weitere Maßnahmen.

03. November 2020

Ab kommendem Sonntag, 25.10., bzw. ab 01. November werden die Corona-Maßnahmen bundesweit verschärft. Folgende Maßnahmen gelten dann für vorerst 4 Wochen:

Neue Schutzregeln in der Gastronomie

  • Für die Gastronomie werden die maximalen Gruppengrößen auf sechs Personen indoor (plus maximal sechs minderjährige Kinder bis 18 Jahre, gegenüber denen eine Aufsichtspflicht wahrgenommen wird) und auf maximal 12 Personen outdoor (plus maximal sechs minderjährige Kinder bis 18 Jahre, gegenüber denen eine Aufsichtspflicht wahrgenommen wird) verringert.
  • Hat ein Gastronomiebetrieb mehr als 50 tatsächlich zur Verfügung stehende Sitzplätze, ist ab dem 01. November 2020 ein Präventionskonzept vorgeschrieben. Auch muss ein COVID-19-Beauftragter oder Beauftragte bestellt werden. Zudem dürfen Speisen und Getränke mit Ausnahme von Imbissständen, Märkten und Gelegenheitsmärkten ausschließlich im Sitzen konsumiert werden.
  • Neu ist außerdem, dass nach der Sperrstunde alkoholische Getränke im Umkreis von 50 Metern um einen Gastronomiebetrieb nicht konsumiert werden dürfen. Das gilt auch für Tankstellenshops mit Gastronomielizenz sowie für Imbissstände.

Neue Schutzmaßnahmen im Veranstaltungsbereich

Für Veranstaltungen werden TeilnehmerInnenzahlen deutlich verringert:

  • 6 Personen bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze in geschlossenen Räumen plus höchstens sechs minderjährige Kinder bis 18 Jahre, gegenüber diesen anwesende Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen.
  • 12 Personen bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze im Freien plus höchstens sechs minderjährige Kinder bis 18 Jahre, gegenüber denen Aufsichtspflichten bestehen.
  • 1.000 Personen bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen.
  • 1.500 Personen bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen im Freien.

Grundsätzlich sind mehrere Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze (wie etwa Sportkurse) an einem Veranstaltungsort möglich, wenn die Höchstzahlen von sechs (indoor) bzw. 12 TeilnehmerInnen (outdoor) eingehalten werden und etwa eine klare räumliche Trennung oder zeitliche Staffelung erfolgt, durch die eine Durchmischung der beiden Gruppen ausgeschlossen ist.

 Auch Essen & Trinken bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen wird eingeschränkt: Im Rahmen der Veranstaltungen gilt ein Verbot der Ausgabe von Speisen und Getränken (mit Ausnahme von Wasser), jedoch gibt es davon zwei Ausnahmen:

  1. Bei Veranstaltungen, die länger als drei Stunden dauern, gelten die normalen Gastronomieregeln.
  2. Wenn es sich um Veranstaltungen handelt, bei denen typischerweise Speisen und Getränke verabreicht werden, dürfen Speisen und Getränke am Sitzplatz verabreicht werden – insofern gibt es hier eine Servierpflicht.

Achtung: Bei Zusammenkünften zu beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken gelten die Abs. 2 bis 4 aus § 10 der Verordnung nicht (z.B. Teilnehmerbeschränkungen, Gastroregeln nur im Gastro-Bereich)!! Ein beruflicher Konnex ist hier erforderlich. Die berufliche Tätigkeit ist dabei weit auszulegen, sodass es hierbei nicht auf eine Entgeltlichkeit ankommt, sondern auch Kurse/Schulungen von ehrenamtlichen Tätigkeiten darunter fallen.

Für Veranstaltungen mit über sechs Personen in geschlossenen Räumen und mit über 12 Personen im Freien ist ab 01. November 2020 ein Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.  Außerdem sind diese Veranstaltungen (sofern sie nicht ohnehin der Bewilligungspflicht unterliegen) der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde unter Vorlage des Präventionskonzepts anzuzeigen.

An Begräbnissen dürfen künftig bis zu 100 Personen teilnehmen. 

Mund-Nasen-Schutz

Ab 07. November 2020 ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung erforderlich, das heißt Gesichtsvisiere sind dann nur mehr für Personen zulässig, denen die Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann (außer das Visier kann ebenfalls nicht zugemutet werden).

Achtung: Strengere bzw. umfassendere Verordnungen durch die Bundesländer sind möglich!!

 


Wien

In Wienwurde die verpflichtende Gästeregistrierung mit 28.09.2020 eingeführt. Die Stadt bietet dafür und für die Registrierung der Mitarbeiter Formulare an und hat FAQs  aus Gastgeber- und Gast-Sicht ausgearbeitet.


Niederösterreich

Hiergibt es diese Verpflichtung in (lt. Corona-Ampel) orangen Bezirken seit 05.10.2020. Nächtigungsgäste in Beherbergungsbetrieben sind ausgenommen.

Mag. Maria Wottawa

Mag. Maria Wottawa

Leitung ThemenmanagementE-Mail senden+43 1 5330952-14
Margot Leitner

Margot Leitner

RegionalmanagementE-Mail senden+43 1 5330952-41

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