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Kurzarbeit bis Herbst 2021 notwendig
Corona

Kurzarbeit bis Herbst 2021 notwendig

Das Corona-Kurzarbeitsmodell ist für eine langfristige Nutzung in von Corona besonders hart betroffenen Branchen wenig geeignet. Für Tourismusbetriebe, die in einem hohen Maße von internationalen Reisemöglichkeiten, großen Kongressen oder Events abhängig sind, ist eine rasche Erholung nicht absehbar. Es bedarf daher eines adaptierten Modells zur Corona-Kurzarbeit, das Planungssicherheit bis in den Herbst 2021 gibt und das wirtschaftliche Überleben der Unternehmen und damit verbunden die Sicherung der Arbeitsplätze ermöglicht.

23. Juni 2020

Auf Basis der derzeitigen Corona-Kurzarbeit braucht es für die nachhaltig und anhaltend von der Krise betroffenen Unternehmen anschließend an die Phase II der Corona-Kurzarbeit eine Verlängerungsmöglichkeit um 12 Monate (mit Möglichkeit zur vorzeitigen Beendigung) um Planungssicherheit zu haben und nicht zu drastischen Maßnahmen greifen zu müssen.

ÖHV-Forderungen

Unsere Forderungen für eine 3. Phase der Kurzarbeit basierend auf der derzeitigen Corona-Kurzarbeit:

  • Maximale Dauer: weitere 12 Monate ab September 2020
  • Möglichkeit zur vorzeitigen Beendigung
  • Es soll möglich sein, dass Arbeitnehmer während aufrechter Kurzarbeit Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch nehmen.
  • Kurzarbeits-Förderung auch für Urlaubstage, die während der Kurzarbeit III aufgebaut werden.
  • Erhöhte Flexibilität: Die Ausfallsstunden sollen im Durchschnitt über alle in Kurzarbeit befindlichen Mitarbeiter erreicht werden. Das ermöglicht, dass dringend benötigte Arbeitnehmer häufiger eingesetzt und andere dennoch gehalten werden können.
  • In die Berechnungsgrundlage für die Kurzarbeits-Unterstützung sollen auch die in dieser Branche üblichen Geld- und Sachbezüge iSd § 49 ASVG einbezogen werden (insbesondere sämtliche Überstunden- / Pauschalen).
Martin Stanits

Martin Stanits

Leitung Public Affairs & UnternehmenssprecherE-Mail senden+43 1 5330952-20
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