Nachhaltiges Steuerkonzept für Standort, Mitarbeiter und Unternhemen



Österreichs Arbeitgeber überweisen im Durchschnitt zu jedem Euro Netto-Lohn 71 Cent an Bund und Gemeinden, Kassen und Sozialversicherungen – für mitarbeiterintensive Branchen, wie den Tourismus, ein Wettbewerbsnachteil gegenüber der internationalen Konkurrenz und der Sharing Economy, die Sozialversicherungsbeiträge und Steuern im großen Stil sparen. Jede Senkung von Lohnnebenkosten verbessert die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Arbeitgeber, schafft Arbeitsplätze, bringt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr netto von ihrem Brutto und verkürzt den Wettbewerbsvorsprung der Sharing Economy. Potential für Entlastungen gibt es genug:

  • IEF: Einsparungen von 378 Mio. Euro pro Jahr möglich
  • Wohnbauförderung zweckwidmen
  • AUVA-Beiträge weiter senken, keine Kostenübernahme bei Freizeitunfällen
  • FLAF-Beiträge senken, Finanzierungs- und Durchführungsverantwortung in einer Hand

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Die im Zuge der Steuerreform erhöhte Nächtigungsumsatzsteuer von 13 % wirkte sich seit der Einführung als eklatanter Nachteil im internationalen Wettbewerb aus. Das Resultat: Ein Umsatzrückgang je Nächtigung, 2016 zuletzt von -2,3 % gegenüber dem Vorjahr. Wie im aktuellen Regierungsprogramm angekündigt, soll der Steuersatz zu Beginn der Wintersaison 2018/19 auf das ursprüngliche Niveau zurückgeführt werden.Steuersaetze-2.jpg

Ähnlich belastend wie die Erhöhung der Umsatzsteuer auf Logis ist auch die Verlängerung der Abschreibungsdauer von 33 auf 40 Jahre bzw. 60 Jahre für Mitarbeiterwohnungen. Diese schadet Unternehmen, die in Österreich investieren, Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen. Speziell in der Hotellerie sind die notwendige Investitionsrhythmus ist deutlich kürzer, vor allem für Bäder und Sanitäranlagen, Wellness- und Saunabereiche oder Belüftungs- sowie Entlüftungs- und Klimaanlagen: Sie teilen, da sie nicht ohne Verletzung der Substanz an einen anderen Ort versetzt werden können, das steuerliche Schicksal der Gebäude und müssen ebenfalls auf 40 Jahre abgeschrieben werden - eine unrealistische Nutzungsdauer. Laut dem Regierungsprogramm soll auch hier eine Korrektur erfolgen - allerdings fehlt ein konkreter Umsetzungszeitpunkt.
 

Die ÖHV fordert:

  • Lohnnebenkosten effektiv und nachhaltig senken!
  • USt schnellstmöglich rückführen!
  • Konkreten Zeitplan für die Reparatur der Abschreibungsdauer und schnelle Umsetzung!
  • Erleichterungen und Impulse für Betriebsübergaben und –aufgaben!
  • ÖHT wird zum One-Stop-Shop: Reduktion der Förderstellen!
  • Betrag für geringwertige Wirtschaftsgüter an die Realität anpassen!


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