Moderne Regeln für die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts

Trotz der positiven Beschäftigungsentwicklung in Österreichs Hotellerie stellt sich das arbeitsrechtliche Rahmenwerk oft als hinderlich und nicht mehr zeitgemäß dar. In seiner momentanen Ausformung stimmt es oft weder mit den Lebensentwürfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch mit den Bedürfnissen der Unternehmen überein. Vor allem im mitarbeiterintensiven Dienstleistungssektor spitzt sich diese Entwicklung weiter zu. Erste Erleichterungen, insbesondere für Ausnahmefälle in Spitzenzeiten, bringt das mit 01. September 2018 in Kraft getretene neue Arbeitszeit- und Arbeitsruhegesetz.

Ein flexibles Rahmenwerk ist jedoch nur der erste Schritt. Weitere Impulse sind dringend nötig. Vor allem in punkto Arbeitsplatz-Mobilität müssen gezielte Reize zur Steigerung gesetzt werden, wie ein Blick auf die momentane Situation verrät. Auf eine offene Stelle im Westen kommen rund 17 Arbeitslose im Osten. Der geplante Mobilitätsbonus und die österreichweite AMS-Vermittlung sind begrüßenswerte erste Schritte in die richtige Richtung, ebenso wie die Reform der Rot-Weiß-Rot Karte. Auch mit der neuen Saisonier-Regelung hat die Bundesregierung eine wichtige Branchenforderung umgesetzt. Weitere Maßnahmen müssen folgen, um den touristischen Arbeitsmarkt zu stärken.

 

Die ÖHV fordert für den Tourismus:

  • Forcierung von Ganzjahresarbeitsplätzen
  • Mobilitäts- und Umsiedlungsprämien für Mitarbeiter
  • Impulsförderungen für Mitarbeiterunterkünfte
  • Ausbau der Kinderbetreuung: Bedarfserhebung bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern
 

Für Sie und den touristischen Arbeitsmarkt bereits erreicht:


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Kontakt

Martin Stanits

Leitung Public Affairs & Unternehmenssprecher

Oliver Schenk, MA

Public Affairs

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