Regionalisierung der Mangelberufsliste rettet Arbeitsplätze

Nach der Überarbeitung der Lehrberufe wird eine weitere ÖHV-Forderung umgesetzt. Das sichert Arbeitsplätze in Tourismusregionen.
 
„Aktuell schieben schon viel zu viele Hotels und Gasthäuser Ruhetage ein, schließen tageweise, stellen den Betrieb ein oder auf Apartmentvermietung um. Dass die Regierung dagegen etwas unternimmt, ist absolut richtig“, freut sich die Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung, Michaela Reitterer. „Das rettet zweifellos Arbeitsplätze in Tourismusbetrieben wie auch in vor- und nachgelagerten Bereichen“, streicht sie hervor.
 
Gutes Zeichen, für Bewertung noch zu früh
Die jahrelange Überzeugungsarbeit der ÖHV trägt doppelt Früchte: Nachdem beschlossen wurde, die USt-Erhöhung zurückzunehmen und Tourismusberufe zu digitalisieren, wird mit der Adaptierung der Rot-Weiß-Rot-Karte eine weitere ÖHV-Forderung im Regierungsprogramm umgesetzt. Wie sich die Regionalisierung der Mangelberufsliste und die Kontingentierung der Landeslisten auf 300 Fachkräfte in der Praxis auswirkt, müsse man sich erst genauer ansehen, so Reitterer: „Indem wir die Erfahrungsberichte der Praktiker und die Statistiken auswerten.“ Parallel dazu werde die Qualitätshotellerie weiter an der Verbesserung der Rahmenbedingungen arbeiten: „Wir bleiben dran“, hält die Branchensprecherin fest und baut das Angebot an Aus- und Weiterbildung für Fachkräfte und junge Führungskräfte in der ÖHV weiter aus: „Das ist das Um und Auf in einer serviceintensiven Branche.“

03.12.2018, Wien

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Martin Stanits

Leitung Public Affairs & Unternehmenssprecher

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