Strategisch denken. Professionell handeln.

Der Tourismus ist für Österreich so wichtig, dass sein Erfolg langfristig abgesichert werden muss. Die nächste Bundesregierung sollte den Fokus ihrer Tourismusstrategie auf Arbeitsmarkt, Steuern und Digitalisierung legen.

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Das Tourismuskapitel im nächsten Regierungsprogramm sollte auf dem vergangenen aufbauen. Ziel muss eine vorausschauende, gestaltende Tourismuspolitik auf Basis von gesichertem Wissen sein.
 

Die Tourismusstrategie

Eine wirkungsvolle Tourismusstrategie ist für ein KMU-geprägtes Land wie Österreich im internationalen Wettbewerb mit deutlich größeren Konkurrenten und ganz anderen Budgets unverzichtbar. Und sie muss – wie der „Plan T“ – als living paper konzipiert sein, also laufend weiterentwickelt werden, mit konkreten Tasks und Milestones.
 

Zahlen, Daten, Fakten

Unverzichtbare Grundlage einer wirkungsvollen Tourismusstrategie und -politik sind belastbare Daten. Aktuell fehlen die zum größten Teil. So verfügt der Bund im Gegensatz zur Stadt Wien nicht über zeitnahe Informationen über Einnahmen. Bewegungsdaten und andere anonymisierte Informationen über Status quo und Tendenzen bei Nachfrage und Gästeströmen sind ebenfalls unverzichtbare Bausteine für eine moderne Tourismusstrategie.
 

Was ein nationales Tourismus-Kompetenzcenter erheben sollte

  • Trends & Entwicklungen (digital und gesellschaftlich)
  • Volkswirtschaftliche Bedeutung und Entwicklung des Tourismus
  • Betriebliche Rahmenbedingungen und Transformation
Daraus müssen in einem ersten Schritt eine bundesweite Tourismusstrategie und in weiterer Folge laufend konkrete Maßnahmen für Forschung, Politik, Strukturen und Marketing abgeleitet werden. Für Materien mit (Teil-)Zuständigkeiten der Länder sollten verbindliche Ziele auf Basis von §15a-Vereinbarungen geschlossen werden.
 

162 Mio. Nächtigungen bis 2025

Als erste Richtlinie für die Tourismuspolitik der nächsten Jahre kann eine Prognose des Instituts für touristische Raumplanung (ITR) dienen: Sie geht von einem Anstieg der Nächtigungen in Österreich auf 162 Mio. bis zum Jahr 2025 aus. Dieses Wissen ist unverzichtbar für die Steuerung von Gästeströmen und das nationale HR-Management.

 


ÖHV-Videobotschaft: 1 Präsidentin, 3 Prioritäten

MR.pngNach zwei Jahren war Schluss mit der ambitionierten Tourismuspolitik. Wo liegen die Prioritäten, wo muss weitergearbeitet werden an den Rahmenbedingungen im Tourismus? ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer im Politik-Reality-Check – die Antworten zu den Prioritäten Arbeitsmarkt, Abschreibungen und Digitalisierung sehen Sie hier.

 


ÖHV-Wahlcheck zur Nationalratswahl 2019

Wahlcheck-neu-1.jpgWir haben die Tourismus-Frontfrauen und -männer der Parteien nach Ihren Plänen für nach der Wahl gefragt: Machen Sie sich selbst ein Bild von den Parteien und Kandidaten, von ihren Ideen und ihrer Ahnung vom österreichischen Tourismus! Hier geht's zu den Videos


 


Forderungen für den Tourismus – Worauf die nächste Regierung ihren Fokus legen sollte:

 

Arbeitsmarkt.pngDer Arbeitsmarkt 

Qualitätstourismus ist mitarbeiter- und ressourcenintensiv – und der Bedarf steigt immer mehr. Warum das einen klaren Handlungsauftrag für die nächste Regierung bedeutet und welche Maßnahmen die ÖHV fordert, lesen Sie hier

 

Steuern.pngDie Steuern

Die Steuerquote muss gesenkt werden, ebenso wie die Lohnnebenkosten. Nur so kann Qualitätstourismus garnatiert werden. Welche weiteren Forderungen, etwa bezüglich AfA und USt. die ÖHV hat, können Sie hier nachlesen

 

Digitalisierung.pngDie Digitalisierung

Die Digitalisierung ist voll im österreichischen Tourismus angekommen, nun muss es auch die Politik! Die ÖHV schlägt Informationsoffensiven – z.B. zur Umsetzung der PSD2 – und Sofortmaßnahmen vor. Weitere Infos finden Sie hier.
 

Nachhaltigkeit.pngDie Nachhaltigkeit

Die ÖHV nimmt mit der Initiative "Zeichen setzen" die Verantwortung für ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit wahr. Was die Politik beitragen kann, erfahren Sie hier

 

Kontakt

Martin Stanits

Leitung Public Affairs & Unternehmenssprecher

Oliver Schenk, MA

Public Affairs

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