Nötige Änderungen in der Tourismusausbildung


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  • Mehr Praxisnähe, mehr Praktiker in die staatliche Ausbildung, höhere Taktung der Evaluierung der Lehrinhalte
  • Keine Chance den „schwarzen Schafen“! Feststellungsbescheide befristen!
  • Geförderte Umschulungen für Wechselwillige

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Bezogen auf gastgewerbliche duale Ausbildung:
  • Bessere und modernere Ausstattung der Berufsschulen
  • Praxisnähere Aus- und Fortbildung der Berufsschullehrer
  • Stärkere Integration digitaler Lernmethoden in die Ausbildung auf schulischer und betrieblicher Ebene
  • Verbesserung der Ausbildungsqualität in den Ausbildungsbetrieben
  • Bei den dualen Ausbildungsberufen stärkere Möglichkeiten der Differenzierung (sowohl was die Bandbreite der Berufsniveaus mit Blick auf die unterschiedliche Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Auszubildenden angeht als auch binnendifferenziert innerhalb eines Ausbildungsberufes z.B. durch Wahl- und Zusatzqualifikationen bzw. Schwerpunkte)
  • Aktualisierung von Ausbildungsinhalten in Betrieb und Berufsschule
  • Modernere Prüfungsformen
  • Besserer Übergang zwischen Aus- und Weiterbildung

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Es läuft bereits viel, um die Ausbildung für die Hotellerie und Gastronomie fit für die Zukunft zu machen. Im Zentrum stehen die folgenden Anliegen:
 
  • Ausbildung so gestalten, wie sie der Arbeitsmarkt braucht, der wiederum eine sich verändernde Welt spiegelt, z.B. im Rahmen von Berufsrevisionen oder innovativen Ansätzen am Puls der Zeit wie im Laborhotel 
  • Ausbildung in der Branche attraktiv machen: Auch das sorgfältigste Ausbildungskonzept bringt nichts, wenn das zugehörige Aufgabengebiet es für zu wenige Menschen Reiz hat. Die Attraktivität des Gastgewerbes als Arbeits- und Lernort ist daher zentral, um Wissen erfolgreich vermitteln zu können. Lehrbetriebe müssen darin unterstützt werden, ein Umfeld zu schaffen, dass die Branche empfiehlt und Vorurteile entkräftet. Ebenfalls müssen die Berufs- und Ausbildungsprofile ansprechen, wie es mit dem neuen Grundbildungsberuf „Hotel-Kommunikationsfachfrau/-mann“ gelungen ist.
  • Aus- und Weiterbildung auf eine zunehmend heterogene Gruppe ausrichten: Ungelernte, qualifizierte Quer- und Wiedereinsteiger/-innen, Berufsleute in verschiedenen Hierarchieebenen und Laufbahnabschnitten.
  • Bildungsangebote auf der berufsorientierten Tertiärstufe (höhere Berufsbildung) international besser positionieren, da sie zurzeit für Außenstehende sehr viel schwerer einzuordnen sind als die Hochschulabschlüsse.   

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Die Tourismusausbildung muss den stetig steigenden Anforderungen des Gastes nach Service gerecht werden. Eine weitere Herausforderung ist die zunehmende Internationalisierung. Ganz generell gilt es die Attraktivität der Ausbildung zu steigern, wobei hier sicher auch die Arbeitgeberseite gefragt ist. Die Ausbildung darf sich der Forderung nach neuen Berufsbildern im Tourismus nicht verschließen.

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Kontakt

Martin Stanits

Leitung Public Affairs & Unternehmenssprecher

Oliver Schenk, MA

Public Affairs