So wird die Wintersaison 2017/18!

Positive Grundstimmung in der Top-Hotellerie – trotzdem: Damoklesschwert Mitarbeitermangel hängt weiter über der Branche.

Knapp 45 % der befragten Betriebe rechnen jeweils mit einem Nächtigungszuwachs bzw. einer Performance auf dem Niveau der Vorjahressaison. Jeder dritte Hotelier verortet das Plus jenseits der 5 %-Marke. Rund 10 % der Häuser erwarten ein Minus. Bricht man die Ergebnisse noch weiter herunter, zeigt sich, dass die Ferienhotels etwas positiver eingestellt sind als deren Kollegen in der Stadt.
Die vergangene Sommersaison verlief für jeweils 41,1 % erwartet bzw. besser als erwartet. 17,8 % hätten sich mehr erhofft.
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Preisdurchsetzung: Trendwende!

Licht am Ende des Preistunnels: Seit der Wintersaison 2011/12 geben wieder erstmals mehr Betriebe an, eine bessere Preisdurchsetzung gegenüber der letzten Saison zu haben, als eine schlechtere: 23,7 % der Befragten sehen eine bessere Durchsetzung gegenüber 16 %, die sich schlechter als im letzten Winter verorten. 60,3 % erwarten keine großen Bewegungen.
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Umsatz: Der Pfeil zeigt nach oben

Ähnlich erfreulich auch die Umsatzerwartungen: 57,1 % rechnen mit steigenden Umsätzen, 28,8 % glauben an Stagnation und 14,1 % rechnen mit einem Minus gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
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Leichte Verbesserung bei Investitionen, dennoch viel Luft nach oben

Die Zahl jener, die das angepeilte Investitionsvolumen zurückfahren müssen, geht zurück: aktuell 21,9 % gegenüber 29,1% in der Wintersaison 2016/17. Diese leichte Verbesserung ist erfreulich und auf Impulse wie die Investitionsprämie zurückzuführen. Dass jedoch noch knapp jeder fünfte Hotelier die Investitionen zurückschrauben muss, ist alarmierend. Um die Situation zu verbessern ist es in einem ersten Schritt zentral, dass die im Zuge der Steuerreform beschlossene Verlängerung der Abschreibungsdauer von 33 auf 40 bzw. 60 Jahre wieder repariert wird.
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Kredite: Situation unverändert

In punkto Zugang zu Kreditfinanzierung sieht jeder zweite Befragte die Situation als unverändert gegenüber der Vorjahressaison. Ein knappes Viertel verortet die Lage schwieriger oder deutlich schwieriger. 
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Problemfeld Mitarbeitermangel

Keine Erholung am Arbeitsmarkt: 80 % der befragten Unternehmen haben zu Beginn der Saison noch immer offenen Stellen zu besetzen. Am gefragtesten, wie auch schon die Jahre zuvor, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Bereiche: Service, Küche und Rezeption.

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Kontakt

Oliver Schenk, MA

Public Affairs & Research