Wirtschaftspolitik neu denken

Europa kommt nicht aus der Krise – trotz Bankenpaketen und Infrastrukturinvestitionen in Milliardenhöhe. Konzerne schließen oder reagieren mit Massenentlassungen und Standortverlagerungen. Das Wirtschaftswachstum bleibt bescheiden, die Wirtschaftsforschungsinstitute senken ihre Prognosen jedes Mal aufs Neue. Zeit für ein Umdenken.

Im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Krise sind die Tourismusunternehmen zum wichtigsten Partner der Bundesregierung und der Europäischen Union geworden. Mit ein paar Schritten könnten die Regierungen diesen Partner nachhaltig stärken.
 

Konjunkturprogramme mit neuen Prioritäten

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Stärken forcieren

Die nachhaltigste Förderung ist die Entlastung von Branchen mit Fokus auf lokaler Wertschöpfung und der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Das ist der Tourismus. Die Österreich Werbung, die Landestourismusorganisationen und die Destinationen fungieren hier als Multiplikatoren: Mit jedem zusätzlichen Gast holen sie mehr aus der bestehenden Infrastruktur heraus. Die Anwerbung eines Gastes kostet zwischen 50 Cent und einem Euro und bringt 110 Euro Ausgaben pro Nächtigung.

Kontakt

Oliver Schenk, MA

Public Affairs & Research